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Hugo Loetscher  |  Es war einmal die Welt  |  Gedicht, Hardcover Leinen, 128 Seiten | € (D) 16.90 / sFr 24.90* / € (A) 17.40

Gedicht, Hardcover Leinen, 128 Seiten
Erschienen im Sept. 2004

ISBN 978-3-257-06449-0
(D) 16.90 / (A) 17.40
sFr 24.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hugo Loetscher
Es war einmal die Welt

Gedichte, Suchbilder, »in Grammatik gebrachte Gefühle«, melancholisch, verspielt, entrückt und von hellsichtiger Präsenz, lyrische Notate aus »Allerwelt«.

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»Da hat es ein Autor bis über siebzig gebracht. Und nun, nachdem er Romane und Erzählungen veröffentlichte, Essays und Poetik-Vorlesungen herausbrachte, Glossen und Reportagen sammelte, legt er Gedichte vor«, schreibt Hugo Loetscher in seiner »Einleitung zu sich selbst. Vom Umgang mit Lyrischem«. Die poetische Bilanz eines Autors, der sich in einem Gedicht als »Kartograph des Leeren« bezeichnet, dessen »Vogel der Liebe« die Fledermaus ist und dessen Wurzeln »Luftwurzeln« sind. Gedichte, Suchbilder, »in Grammatik gebrachte Gefühle«, melancholisch, verspielt, entrückt und von hellsichtiger Präsenz, lyrische Notate aus »Allerwelt«.

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»Noch jemand da, der Gedichte schreibt? Noch jemand hier, der Muße findet, Worte zu Botschaften zu verdichten, zu Strophen zu gruppieren, mit Sprache Bilder zu evozieren? Doch, doch, Hugo Loetscher tut es, immer noch. Unter seiner Anleitung können wir jetzt die Lust an der Lyrik neu oder wieder entdecken. In seinem Gedichtband findet er zu Stringenz, Lakonie und Galgenhumor. Loetscher, der ein Leben lang Reporter, Romancier, Dramatiker und Essayist gewesen ist – beherrscht auch die poetische Form souverän. ›Es war einmal die Welt‹ heißt sein schmucker Gedichtband. Es war einmal...? Aber bitte: Die Welt ist immer noch da, auch in diesen Gedichten, die Welt mit ihren Fragen, mit ihren Zweifeln, mit ihren Widersprüchen – und mit ihren Sensationen. Die Welt gehört zwingend dazu. Wie immer bei Hugo Loetscher.«SonntagsZeitung

»Mit jedem Gedicht erzählt Loetscher eine kleine Geschichte, die trotz des hohen Tons oft in einer ironischen Pointe endet: Alles ist in Bewegung. Nur schwingen mit den Wörtern ganz andere Bedeutungen mit, und Loetschers großes Thema vom Reisenden, vom Gehenden und wieder Zurückkehrenden wird zur Chiffre für die Existenz überhaupt. Eleganter als im Gedicht lassen sich Nähe und Ferne, die Koordinaten von Loetschers Schreiben, nirgends miteinander verbinden.«Tages-Anzeiger

»Die kurze Zukunft, die lange Ewigkeit, der elegische Blick zurück, sie fehlen in kaum einem dieser Gedichte. Sie sind darum extrem persönlich – und doch menschlich und allgemein. Sie nutzen oft sehr einfache und erprobte formale Mittel und erreichen manchmal eine klassische Stimmigkeit, die einigen von ihnen Eingang in Lesebücher sichern könnte.«Süddeutsche Zeitung

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