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Lukas Hartmann  |  Räuberleben  |  Roman, Hardcover Leinen, 352 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 32.90* / € (A) 23.60

Roman, Hardcover Leinen, 352 Seiten
Erschienen im März 2012

ISBN 978-3-257-06806-1
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 32.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Lukas Hartmann
Räuberleben

Geächtet, verteufelt, gejagt – das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein lebenspraller historischer Roman, der von den Zigeunerlagern in den Tiefen des Schwarzwalds bis in die Privatgemächer von Herzog Karl Eugen und seiner Franziska führt.

Mehr zum Inhalt

Unter den Räubern, die Ende des 18. Jahrhunderts Angst und Schrecken verbreiten, ist Hannikel einer der gefürchtetsten. Vor seinem Namen zittert im Schwarzwald und im Elsass jedes Kind. Nun ist er auf der Flucht, mit seinen loyalsten Männern, mit Frauen und Kindern. Wo soll er für seine Sippe einen sicheren Ort finden? Jacob Schäffer, der Oberamtmann von Sulz, ist besessen von einer Mission: Räubern, Jaunern und Zigeunern das Handwerk zu legen. Nach einem Ehrenmord ist er Hannikel endlich auf der Spur – in Chur, in Graubünden, wurde er gesichtet. Wilhelm Grau, Schäffers Schreiber, ist bei der Jagd auf die Hannikel-Bande von Anfang an dabei. Immer schwerer fällt es ihm jedoch, diese Menschen bloß als Verbrecher zu sehen – besonders Dieterle, Hannikels elfjährigen Sohn.

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»Hartmann entwirft ein lebenssattes Bild der Zeit zwischen der trostlosen Schreibstube Graus und der Schönheit seiner Insektensammlung, zwischen elenden Zigeunerlagern, armseligen Waisenhäusern und dem prunkvollen Hof von Herzog Karl Eugen.«Augsburger Allgemeine

»›Räuberleben‹ ist keine verklärende Zigeunergeschichte, aber auch keine trockene Geschichtsarbeit und kein Krimi. Hartmann gelingt es, ein Kapitel der württembergischen Geschichte aus einem modernen Blickwinkel zu beleuchten – und das tut ›Räuberleben‹ höchst einfühlsam.«Südwest Presse

»Ein großartiger historischer Roman. Großartige Charakterstudien und prägnante zeitkritische Anspielungen machen diesen klug komponierten Roman zu einem packenden Zeitpanorama.«Ostthüringer Zeitung

»Von Beginn an entfaltet ›Räuberleben‹ eine unwiderstehliche Spannung, die vom kompositorischen Können des Autors zeugt. Wie kümmerlich man am Ende des 18. Jahrhunderts lebte, wie sehr man den weltlichen und kirchlichen Autoritäten unterworfen war, sofern man zum gemeinen Volk zählte, vermittelt dieser Roman lebendiger als manches Geschichtswerk – und dazu in einer facettenreichen Sprache, die von großer Sensibilität zeugt.«Neue Zürcher Zeitung

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