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Fanny Morweiser  |  Die Kürbisdame  |  Erzählung, Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 10.90* / € (A) 8.20

Erzählung, detebe 20758, 192 Seiten
Erschienen im Dez. 2003

ISBN 978-3-257-20758-3
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 10.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Fanny Morweiser
Die Kürbisdame

Eine Kleinstadt-Trilogie

Drei Geschichten aus deutscher Gegenwart und Provinz: Was man mit einem präpotenten Landespolitiker alles anstellen kann, wie Senioren den Aufstand proben und drei bessere Herren einer mächtigen Weiblichkeit in die Falle gehen. Kurz: das Landleben mit all seinem urgesunden Muff, seiner vitalen Bösartigkeit und blühenden Korruption bietet sich degenerierenden Großstädtern als kraftvolle Vorbildlichkeit an.

Mehr zum Inhalt

»Verspüren Sie mal wieder Lust, eine Geschichte zu lesen und dabei eine Gänsehaut zu bekommen? Was würden Sie zum Beispiel empfinden, wenn man Ihnen von einem Menschen erzählt, der bei lebendigem Leibe begraben wird und verzweifelt versucht, wieder ans Tageslicht zu kommen – doch vergebens? Diesen und ähnliche Stoffe verarbeitet Fanny Morweiser. In ihrem Buch ›Die Kürbisdame‹ versetzt sie den Leser mit drei Ampullen schwarzen Humors in lustvolles Gruseln. Da gibt es drei Herren aus der besseren Gesellschaft, die einer vulgären Frau nachsteigen und dadurch sehr gefährdet werden – ja, einer findet dabei sogar unter mysteriösen Umständen den Tod. Dann leben da Menschen in einem Altenheim, die sich von einem Tag auf den anderen den Anweisungen des Heimleiters widersetzen und ihre eigenen Wege gehen, um endlich ›leben zu dürfen‹. Der Clou des Buches ist aber eine Geschichte, in der ein nervöser Zahnarzt unversehens mitten in einen komödienhaften Anarchistenstreich gerät und dadurch sein inneres Gleichgewicht wiederfindet. Diese schaurig-schönen Erzählungen schockierten mich bei der Lektüre und erinnerte mich unwillkürlich an Roald Dahl, der ebenso wie Fanny Morweiser mit seiner makabren Phantasie den Leser den Atem anhalten lässt. Beide Autoren übersteigern ihre Stoffe ins Groteske und erzeugen dadurch Komik, und dennoch gibt es zwischen ihnen einen gewaltigen Unterschied. Während Roald Dahl uns langsam, mit sanfter Hand, auf die Pointe vorbereitet, um dann am Schluss umso grausamer zuzuschlagen, stürzt uns Fanny Morweiser meist sofort ins Entsetzen. Außerdem schleichen sich in ihren Erzählungen fast unmerklich satirische Elemente ein, die das Ganze literarisch noch aufwerten.«

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»Ihre kleinen Romane und Erzählungen gehören nie ganz der robusten literarischen Welt an, in der alles so ist, wie es ist. Etwas Gespenstisches weht durch sie hin. Das macht die Originalität der Fanny Morweiser aus: Sie spinnt schreibend vor sich hin wie mit gründlich vergiftetem, doch zartfarbenem und reißfestem Garn.«Die Welt

»Diese schaurig-schönen Erzählungen erinnerten mich unwillkürlich an Roald Dahl, der ebenso wie Morweiser mit seiner makabren Phantasie den Leser den Atem anhalten läßt.«Süddeutscher Rundfunk

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