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Doris Lessing  |  Hunger nach dem großen Leben  |  Erzählung, Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 21536, 192 Seiten
Erschienen im Jan. 2002

ISBN 978-3-257-21536-6
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Doris Lessing
Hunger nach dem großen Leben

Aus dem Englischen von Lore Krüger

›Hunger nach dem großen Leben‹ ist ein Stück afrikanischer Geschichte. Was sonst als weltpolitische Schlagzeile aus der dritten Welt zu uns kommt, wird hier konkret, sinnfällig und eindringlich am Schicksal eines afrikanischen Jungen erfahrbar: die Übermacht der aufgesetzten kolonialen Zivilisation, errichtet auf den Trümmern zerstörter, jahrtausendealter dörflicher Gemeinschaft und Kultur.

Mehr zum Inhalt

›Hunger nach dem großen Leben‹, die längste der afrikanischen Geschichten von Doris Lessing, ist gleichzeitig ein Stück afrikanischer Geschichte. Was sonst als weltpolitische Schlagzeile aus der Dritten Welt zu uns kommt, wird hier konkret, sinnfällig und eindringlich am Schicksal eines afrikanischen Jungen erfahrbar: die Übermacht der aufgesetzten kolonialen Zivilisation, errichtet auf den Trümmern zerstörter, jahrtausendealter dörflicher Gemeinschaft und Kultur; die Entstehung der Slums - Müllhalde und Folie für den Talmi-Glanz der weißen Städte; der Verlust der Identität; und ›Hunger‹ – buchstäblich und bildlich -, der den Zündstoff sammelt, der heute täglich vor unseren Augen explodiert.

Stimmen

»Doris Lessing wird schon lange von den deutschen Feuilletons als ›größte Schriftstellerin unserer Tage‹ gefeiert. Ihre Kunst ist eine der genauen psychologischen Analyse, der intellektuellen Redlichkeit, der moralischen Energie und der geduldigen Selbstreflexion.«Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen G

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