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Hugo Loetscher  |  Die Fliege und die Suppe  |  Fabel, Taschenbuch, 224 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20

Fabel, detebe 22666, 224 Seiten
Erschienen im Sept. 1993

ISBN 978-3-257-22666-9
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 14.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hugo Loetscher
Die Fliege und die Suppe

und 33 andere Tiere in 33 anderen Situationen

Die Geschichten, die Hugo Loetscher erzählt, sind Verhaltensfabeln. Die Tiere reden nicht wie Menschen, sondern sie benehmen sich wie Tiere. Allerdings in Situationen, die sie nicht immer selber ausgesucht haben, wie das Maultier im Militärdienst oder der Pudel auf der Schönheitskonkurrenz, der Affe in der Rakete oder die Ratte im Labor. Eine ›comédie animale‹, deren Moralität in der Darstellung liegt.

Mehr zum Inhalt

Die Geschichten, die Hugo Loetscher erzählt, sind Verhaltensfabeln. Die Tiere reden nicht wie Menschen, sondern sie benehmen sich wie Tiere. Allerdings in Situationen, die sie nicht immer selber ausgesucht haben, wie das Maultier im Militärdienst oder der Pudel auf der Schönheitskonkurrenz, der Affe in der Rakete oder die Ratte im Labor. Schon die Titel der 34 Fabeln annoncieren, was für eine ›Comédie animale‹ den Leser erwartet – ob es um die achtunddreißigste Ameise geht oder das Zauberkaninchen, die Maus auf dem Friedhof oder die Filzlaus beim Wirtswechsel – Situationsfabeln, deren Moralität in der Darstellung liegt.

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»Loetschers Annäherung an das Tier erfolgt aus Mitgefühl, was ihn packt und beschäftigt, ist der Mißbrauch, ist die Verdinglichung des Tieres. Und insofern sind seine Tiergeschichten Geschichten vom Menschen, der sich der Natur entfremdet hat.«Der Bund

»Ständig wird der Zusammenstoß zwischen der Lebens- und Denkweise des modernen Menschen einerseits und der Welt der machtlosen Tiere andererseits demonstriert: Immer wieder greift der Mensch in bestehende ökologische Verhältnisse verheerend ein.Horrorgeschichten? Texte wider die Bioindustrie? Sentimentale Tierliebe? Das wäre zu einfach. Vielmehr rufen die Texte ein erschrockenes Kopfschütteln wegen des längst zur Selbstverständlichkeit gewordenen Umgangs der Menschen mit anderen Lebewesen hervor, aber an Humor und Relativierungen fehlt es nicht. Überraschende Pointen, treffsichere Bloßstellungen, spannende Abläufe, amüsante Perspektivierungen sind die Merkmale dieser Kurztexte, denen viele Leser zu wünschen sind.«Deutsche Bücher

»Von unbeirrbarer Akribie sind die 34 Erzählungen dieses Bandes in ungewöhnliche Form gebracht: Miniaturen, kostbare drei Seiten, sorgsam und klar gestaltet in jedem Satz. Ganz ohne missionarisches ›Du sollst‹ macht Loetscher einsichtig, was der Mensch nicht soll, aber tut. Ähnliches habe ich nie gelesen. Literatur pur. Da wird nichts angemerkt, reflektiert, verdeutlicht. Wörter und Sätze als Essenz.«Die Zeit

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