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Friedrich Dürrenmatt  |  Herkules und der Stall des Augias / Der Prozeß um des Esels Schatten  |  Stück, Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

Stück, detebe 23048, 240 Seiten
Erschienen im Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23048-2
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Herkules und der Stall des Augias / Der Prozeß um des Esels Schatten

Griechische Stücke

»Wieder einmal stehen in Dürrenmatts Welt der Held und der tapfere Mensch nebeneinander: Herkules und Augias. Herkules darf allein durch seinen Namen im Titel figurieren, Augias ist seinem Stall grammatikalisch, aber nicht nur so, untergeordnet. Herkules, der Held, wird aber nicht ›als ein Held ausmisten‹, er kommt überhaupt nicht dazu. Augias hingegen besiegt seinen Stall auf neue Weise.«

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»Eines der ersten Hörspiele Dürrenmatts ist seine Bearbeitung von Wielands ›Abderiten‹: ›Der Prozeß um des Esels Schatten. Nach Wieland – aber nicht sehr‹ lautet die Überschrift. Dürrenmatt hat den breit epischen Text Wielands gestrafft und einschneidende Änderungen vorgenommen. Bei Wieland geht der Streit um des Esels Schatten gut und vernünftig aus. Bei Dürrenmatt endet er mit dem Untergang Abderas... Der Unsinn siegt.«Elisabeth Brock-Sulzer

»Das Stück macht sich lustig über umstandskrämerische Demokratie und nutzloses Heldentum. Dürrenmatts Satire ist in diesem Stück durchdringend.«The Times

»Die Tragikomödie des Helden, der überflüssig geworden ist, der ein schiefes Leitbild ist, künstlich etabliert von Leuten, die sich von einem solchen Leitbild noch etwas versprechen, der selbst noch gar nicht weiß, wie sehr es seiner nicht mehr bedarf. Herkules ist tot, bevor er stirbt, ein lebender Leichnam, das Zerrbild des Helden, von dem es ein unverzerrtes Bild nicht mehr gibt und wohl auch nicht mehr geben darf.«Zürcher Woche

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