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Fred Uhlman  |  Der wiedergefundene Freund  |  Erzählung, Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 10.90* / € (A) 8.20

Erzählung, detebe 23101, 128 Seiten
Erschienen im Dez. 1998

ISBN 978-3-257-23101-4
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 10.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Fred Uhlman
Der wiedergefundene Freund

Aus dem Englischen von Felix Berner

Zwei 16jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine ist Sohn eines Arztes, der andere stammt aus einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entsteht eine innige Freundschaft, ein vollkommenes, magisches Einverständnis. Ein Jahr später ist die Beziehung zerbrochen. Das geschah im Deutschland des Jahres 1933 ...

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Zwei 16-jährige Jungen besuchen die gleiche exklusive Schule. Der eine, Hans Schwarz, ist der Sohn eines Arztes, der andere, Konradin von Hohenfels, entstammt einer reichen Adelsfamilie. Zwischen den beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft, die auf einem tiefen, magischen Einverständnis beruht. Bis ein Jahr später die Beziehung zerbricht. Die Geschichte spielt in Deutschland. Wir schreiben das Jahr 1933. Fred Uhlmans bewegende Erzählung erforscht mit ungewohnter Zartheit und suggestiver Kraft die Gesetze der Freundschaft, die Widrigkeiten, die ihr gefährlich werden und sie zerstören können, sowie jene anderen Kräfte, die unzerstörbar Trennung, Enttäuschung, Verzweiflung und sogar den Tod überdauern. ›Der wiedergefundene Freund‹ erschien 1971 in den USA, wurde begeistert aufgenommen und auch in England, Holland, Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Spanien, Portugal, Deutschland und Israel publiziert und ist in diesen Ländern längst zum Klassiker geworden; 1985 war es das bestverkaufte Taschenbuch in Frankreich.

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»Ein Meisterwerk. Über die Zeit, als Leichen zu Seife verarbeitet wurden, um die arische Rasse rein zu halten, sind bislang Hunderte von dicken Wälzern geschrieben worden, und doch wird dieses schmale Bändchen seinen dauerhaften Platz in den Bücherregalen finden.«Arthur Koestler

»Uhlman hat vielleicht das literarisch abschließende Wort zum Kult mit der Freundschaft gefunden, der einmal zum Stil des bildungsbürgerlichen Deutschland gehörte. Kaum ein Autor hat präziser die Ambivalenz des jünglingshaften Platonismus mit seinem Drang zum Reinen und Idealen geschildert. Nicht kühl oder gar ironisch – weder Henry James noch Thomas Mann sind Uhlmans Vorbilder. Eher erinnert sich sein epischer Duktus an Stefan Zweig. Und wie Zweig hat er neben der psychologischen Intuition Sinn für den erzählerischen Effekt. Arthur Koestler hat recht mit dem, was er in seinem Vorwort zum ›Wiedergefundenen Freund‹ schrieb: Die Novelle ist ein kleines Meisterwerk.«Frankfurter Rundschau

»›Der wiedergefundene Freund‹ ist eines der raren Zeugnisse dafür, daß auch angesichts des namenlosen Schreckens Literatur als Kunst möglich ist. Der Diogenes Verlag ist zu loben, daß er dieses Buch, das 1985 zuerst in Deutsch erschienen ist, jetzt noch einmal in einer schönen Ausgabe aufgelegt hat.«Neue Zürcher Zeitung

»1971 erschien in London eine kleine Erzählung mit dem Titel ›Reunion‹ und wurde ein sensationeller Erfolg. Arthur Koestler bekam sie in die Hände, wertete sie als ›kleines Meisterwerk‹ und schrieb später ein Vorwort dazu. Der Autor hieß Fred Uhlman und war ein deutsch-jüdischer Emigrant, der seit 1936 in Deutschland lebte.«Tages-Anzeiger

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