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Ian McEwan  |  Der Tagträumer  |  Erzählung, Taschenbuch, 160 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23257, 160 Seiten
Erschienen im Okt. 2000

ISBN 978-3-257-23257-8
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ian McEwan
Der Tagträumer

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück — ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wäre erst, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen?

Mehr zum Inhalt

Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden zu bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück – ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder aber dem Kater seine Katzenseele entlocken, in ihn hineinschlüpfen, um einen Tag lang das nur scheinbar schläfrige Leben einer Katze zu führen. Und was wäre, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen ... Der zehnjährige Peter ist ein Tagträumer, und seine Träume bringen ihm Scherereien: Niemand begreift die erstaunlichen Dinge, die in seinem Kopf vor sich gehen. Und doch durchbricht er die Enge der Familie spielerisch dank seiner Phantasie. Die Einsichten, die er als Puppe, als Baby, als Kater oder als Einbrecher gewinnt, sind für Kinder nicht weniger spannend als für Erwachsene. Einfühlsam und heiter, ohne die Bedrohlichkeit seiner anderen Bücher, schildert Ian McEwan das Innenleben eines introvertierten Jungen, der in seinen Träumen die Welt verstehen und sein eigenes Leben schätzen lernt.

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»Der Roman von Ian McEwan ist kein Kinderbuch, sondern ein zauberhafter Roman für Erwachsene: über einen, der die Welt mit einer Phantasie erlebt, die den meisten Erwachsenen abhanden gekommen ist.«Brigitte

»›Der Tagträumer‹ ist ein liebevolles Buch. Es ist ein Buch, das die Phantasie feiert, das die Kraft der Vorstellung gleichwertig neben die Macht der Wirklichkeit stellt. Der Philosoph Ernst Bloch, der große Utopist, hätte an diesem Buch seine helle Freude gehabt.«SonntagsZeitung

»›Der Tagträumer‹ ist ein Erzählband, in dem die meisten Geschichten wie kleine Startrampen den Leser in eine ihm scheinbar verschlossene Welt zurückkatapultieren, die er längst zurückgelassen zu haben glaubt. Der kurze Aufenthalt in flirrenden Grenzsituationen, zu denen einem McEwan verhilft, ist ein Wechselbad, aus dem man zwar heil wieder auftaucht, aber irritiert und vielleicht für Augenblicke sich selber fremd.«Tages-Anzeiger

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