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John Irving  |  Die vierte Hand  |  Roman, Taschenbuch, 448 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Roman, detebe 23370, 448 Seiten
Erschienen im Juni 2003

ISBN 978-3-257-23370-4
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 18.90*
* unverb. Preisempfehlung

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John Irving
Die vierte Hand

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl

Während einer Indienreportage wird einem New Yorker Journalisten vor laufender Kamera die linke Hand von einem hungrigen Zirkuslöwen abgebissen; Millionen Fernsehzuschauer sind Zeugen des Unfalls. In Boston wartet ein verschrobener Handchirurg auf eine Gelegenheit, die erste amerikanische Handtransplantation vorzunehmen. Und eine junge Ehefrau in Wisconsin hat es sich in den Kopf gesetzt, dem einhändigen Reporter die linke Hand ihres Mannes zu geben – wenn dieser stirbt. Doch der Mann ist jung und kerngesund.

Mehr zum Inhalt

»Wie merkt man, daß man von seiner eigenen Zukunft träumt?« Die Antwort lautet: »Das Schicksal läßt sich nicht vorausahnen, außer im Traum oder von Verliebten.« Während einer Indienreportage wird einem New Yorker Journalisten vor laufender Kamera die linke Hand von einem hungrigen Zirkuslöwen aufgefressen; Millionen Fernsehzuschauer sind Zeugen des Unfalls. In Boston wartet ein verschrobener Handchirurg auf eine Gelegenheit, die erste amerikanische Handtransplantation vorzunehmen. Und eine junge Ehefrau in Wisconsin hat es sich in den Kopf gesetzt, dem einhändigen Reporter die linke Hand ihres Mannes zu geben – wenn dieser stirbt. Doch der Mann ist jung und kerngesund. In ›Die vierte Hand‹ geht es um Irvings große Themen: Verlust, Trauer und die erlösende Kraft der Liebe. Es geht um Väter und Ersatzväter, ums Erwachsenwerden, um Sex und um rituelles Vorlesen: als Gutenachtgeschichte für Kinder oder als Einübung in die Liebe für Erwachsene. Es geht um Menschen in Krise und um ein großes Wort, das in unseren »modern times« zuerst sehr befremdet: Seele. Und last not least geht es um die Entdeckung der Langsamkeit, ums Warten-Können – getreu dem Motto des Romans aus E.B. Whites Kinderbuchklassiker ›Stuart Little‹: »Ein Reisender, der jemanden sucht, kommt nicht sehr schnell vorwärts« (siehe Seite 52). Ein Roman mit 100 Sätzen, die man geradezu einrahmen möchte – genau, knapp, sinnlich, dicht und so ausschweifend, skurril und melancholisch wie seine Helden selbst.

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»Irvings Roman handelt von der Sehnsucht und vom Warten, von der Kraft der Liebe und der Notwendigkeit der Trauer um Verlust. Das alles kommt daher in der einmaligen Mischung aus derber Komik und zarter Melancholie, wie sie nur John Irving zu schreiben imstande ist. Bitte noch viele solcher Romane!«Sächsische Zeitung

»Was macht das Fernsehen eigentlich mit den Menschen? Das ist die zentrale Frage in diesem Roman, und John Irving verpackt sie auf die ihm eigene warmherzige, keineswegs moralinsaure und trotzdem satirisch-kritische Art in einer herrlich haarsträubenden Geschichte.«Norddeutscher Rundfunk

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