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Barbara Vine  |  Königliche Krankheit  |  Roman, Taschenbuch, 592 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Roman, detebe 23481, 592 Seiten
Erschienen im Sept. 2005

ISBN 978-3-257-23481-7
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 18.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Barbara Vine
Königliche Krankheit

Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann

Martin Nanther auf den Spuren seines berühmten Urgroßvaters, dem Leibarzt von Queen Victoria: Für seine Verdienste um die Erforschung der königlichen Krankheit hochgeehrt, führte Lord Henry Nanther ein vorbildliches Leben – scheinbar.

Mehr zum Inhalt

Martin Nanther, Urenkel des Leibarztes von Queen Victoria, schreibt die Lebensgeschichte seines Urgroßvaters. Martins Vorfahr war eine Koryphäe für die Behandlung der Hämophilie – der königlichen Krankheit. Und doch: Je länger Martin sich mit der Vergangenheit beschäftigt, desto verdächtiger kommt ihm Henry Nanther vor: Warum hat Henry die bleiche Schöne Olivia Batho gegen eine schlechtere Verbindung eingetauscht? Und warum plante er mit zwei verschiedenen Frauen dieselbe Hochzeitsreise, ja verwendete für beide ein und denselben Verlobungsring? Während Martin immer mehr in den Sog der Vergangenheit gerät, ist seine Frau von dem Wunsch, Mutter zu werden, besessen. Wieso kann sie kein Baby zur Welt bringen, sondern verliert es nach ein paar Monaten wieder? Königliche Krankheit ist ein packender psychologischer Thriller über Ambitionen und Obsessionen und den Preis, den man für sie entrichten muss.

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»Barbara Vine beschäftigt sich, wie in vielen anderen Romanen, auch in ›Königliche Krankheit‹ mit Besessenheiten, mit Manien und Obsessionen und mit dem Hochmut, der sich aus lediglich den Genen speist. Mit welch feiner Ironie in diesem jüngsten Roman die Männergesellschaft der Lords und ihres Anhangs geschildert wird, gibt Stoff für zwei Gesellschaftsromane, und der private Handlungsstrang, die Ehe von Martin und Jude, ist gut als eigenständiger Liebesroman zu lesen. Barbara Vine bietet also wieder mal viel mehr, als nur eine spannende Geschichte aus viktorianischer Zeit.«Buchkultur

»Blaues Blut im politischen wie im biologischen Sinne ist ihr Stoff, Erbschaft ihr Thema – Erbadel und Erbkrankheit. Die titelgebende Bluter-Krankheit, als Erbe Queen Victorias in Europas Herrscherhäuser eingeschleppt, ist die Passion (im Doppelsinn) Lord Nanthers, des Leibarztes der Queen, und inspiriert Barbara Vine zu einer glänzend recherchierten Story, die sich elegant durch die Stammbäume schwingt, durch königliche und andere.«Literaturen

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