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Philippe Djian  |  In der Kreide  |  Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 6.90 / sFr 9.90* / € (A) 7.10

detebe 23549, 128 Seiten
Erschienen im Aug. 2006

ISBN 978-3-257-23549-4
(D) 6.90 / (A) 7.10
sFr 9.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Philippe Djian
In der Kreide

Die Bücher meines Lebens. Über Salinger, Céline, Cendrars, Kerouac, Melville, Henry Miller, Faulkner, Hemingway, Brautigan, Carver
Aus dem Französischen von Uli Wittmann

Sag mir, was du liest, und ich sag dir, wer du bist. Ein Buch über die 10 Autoren, die Philippe Djian am meisten beeinflußt haben – nicht nur im Schreiben, sondern oft auch im Leben.

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»Ich bin nicht ganz von allein groß geworden. Ich verdanke anderen Autoren sehr viel.« Zum Beispiel Blaise Cendrars – hätte Philippe Djian ihn nicht gelesen, wäre er wohl kaum so viel in der Welt herumgereist. »Jeder normale Mensch sollte einen guten Koffer besitzen. Und Cendrars lesen. Wenn man Cendrars liest, hat man das Bedürfnis, an die frische Luft zu gehen, draußen herumzulaufen und zu beobachten, was ringsumher geschieht. Wenn man Cendrars liest, wird die Welt zu einem sprühenden Feuerwerk. Und das Leben kommt einem wunderbar vor, selbst wenn es grauenhaft ist.« Zum Beispiel William Faulkner – der ihm zeigte, dass der Literatur eine hypnotische Kraft innewohnen kann: »Ich verdanke Faulkner so manchen Rausch, wie ihn keine Droge je in mir ausgelöst hat.« Zum Beispiel Richard Brautigan – dessen Selbstironie Philippe Djian beeindruckte: »Die ernsthaftesten Dinge der Welt – die Liebe, die Literatur, das Ich – können zugleich auch die witzigsten sein. Für Brautigan ist nur witzig, was tiefsinnig ist, so wie nur Dinge, die eine Seele haben, leicht sein können.« Philippe Djian – der »James Dean der Schreibmaschine« (Münchner Merkur), »der Schriftsteller, der sein Handwerk beherrscht wie Mick Jagger das Singen« (Sächsische Zeitung) – beschreibt uns hier seine ureigensten Leseerlebnisse und verrät uns dabei einiges über seine Lieblingsautoren, aber noch viel mehr über sich selbst.

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»Bücher über andere Bücher sind oft trocken und ziemlich langweilig. Doch wenn der Franzose Philippe Djian über seine Lieblingsbücher schreibt, dann wird daraus eine Serie ungenierter Liebeserklärungen. Denn der Mann, der uns mit Romanen wie ›Betty Blue‹ und ›Blau ist die Hölle‹ beschenkte, schlägt einen Ton an, der etwas vom Bargeplauder eines guten Freundes hat, der über einen Roman ins Schwärmen gerät. Das wirkt ansteckend und macht Lust auf die im Buch erwähnten Autoren. Und weil Djian klug genug ist, seinen Göttern zu huldigen, ohne zu dick aufzutragen, lesen sich seine Texte über Jack Kerouac, Henry Miller oder Jerome D. Salinger wie kleine, feine Erzählungen. Dabei versteht er es glänzend, über unterschiedliche Stile und Anschauungen nachzudenken, ohne auch nur eine Sekunde lang belehrend zu wirken. Seine zehn Dichterporträts lesen sich wie Grußpostkarten eines erwachsen gewordenen Jungen, der sich stolz seiner Ziehväter rühmt. Offensichtlich hat Djian nicht vergessen, wem er seine eigenen Erfolge verdankt.«Annabelle

»Der Autor des Kultbuchs ›Betty Blue‹ überrrascht hier mit einer sehr persönlichen Poetik. Unter Verzicht auf jedes akademische Pflichtprogramm erzählt er von Schriftstellern, die sein Leben durcheinandergebracht haben. Djian schreibt unprätentiös, aber überaus präzis, was ihn an den Büchern dieser Autoren fasziniert hat und wie sie sein eigenes Schreiben verändert haben.«NZZ am Sonntag

»Djians persönliche Literaturgeschichte macht Lust aufs Lesen oder Wiederlesen dieser Autoren, und sie läßt dem Leser die Freiheit, sich selbst ein Urteil zu bilden.«Libération

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