Eine Schulgeschichte
Ein Kayankaya-Roman
Ein Kayankaya-Roman
Frühe Novellen und ein kleiner Roman
Autor
Joseph Roth wird 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Galizien geboren. Um zu studieren, geht er nach Wien. Im Ersten Weltkrieg ist Roth Soldat, später wird er Journalist. Nach seiner Hochzeit mit Friedl Reicher in Berlin mietet dieser Heimatlose, der in Hotels und Cafés lebte, zum ersten und letzten Mal in seinem Leben eine Wohnung. Als Reporter ist er einer der Besten seiner Zeit. Seine Artikel sind von literarischer Qualität, seine Romane dagegen von journalistischer Aktualität. Nach Hitlers Machtergreifung 1933 verlässt Joseph Roth Deutschland. Im Alkohol sucht er Halt – und findet in ihm einen langsamen Tod. 1939, verarmt und krank, stirbt er im Pariser Exil.
»Wie sein heiliger Trinker, der ihm so sehr gleicht, fühlte sich Joseph Roth in der rauhen Unmittelbarkeit des Lebens am wohlsten, in der physisch erfahrbaren Wirklichkeit der Farben, der Geschmäcke und Gerüche.«Claudio Magris
Sprecher
Mario Adorf, 1930 in Zürich geboren, wuchs in Deutschland auf und studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Kurz danach folgte seine erste Glanzrolle in ›Nachts, wenn der Teufel kam‹, diese Rolle brachte Adorf den Bundesfilmpreis ein, die erste Auszeichnung von vielen. Adorf hat in unzähligen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Seit 1992 hat der Schauspieler außerdem fünf Bücher veröffentlicht.
»Joseph Roth war ein Poet im ursprünglichen Sinne des Wortes, der Schöpfer eines Alls. Kaum ein Gesamtwerk ist von größerem Charme.«Ludwig Marcuse