Eine Schulgeschichte
Ein Kayankaya-Roman
Ein Kayankaya-Roman
Frühe Novellen und ein kleiner Roman
Autor
Geboren am 29.5.1874 in Kensington, gestorben am 14.6.1936 in Beaconsfield, dort begraben auf dem Friedhof von St. Teresa of the Child Jesus. In der Schule galt er als schläfrig und skurril, als Erwachsener wegen seiner glänzenden Essays und Zeichnungen als Genie. Seine Zerstreutheit war legendär: »bin in market harborough wo soll ich sein?« telegraphierte er seiner Frau, als er vergessen hatte, wo er einen Vortrag zu halten hatte. Seine Körperfülle erlaubte ihm, im Bus seinen Platz nicht nur einer Dame, sondern dreien zu überlassen. Gefürchtet war Chesterton als wortgewaltiger Liberaler, der sich gegen Dekadenz und Nihilismus des Fin-de-siècle ereiferte und den viktorianischen Imperialismus, Konservatismus und Sozialismus bekämpfte. Die Freundschaft mit Pater John O’Connor regte später eine religiöse Reflexion an, die 1922 zum Übertritt zur katholischen Kirche führte. O’Connor war auch das Modell für den Pater Brown seiner berühmten Detektivgeschichten.
»Er ist so lustig, daß man fast glauben könnte, er habe Gott erfunden.«Franz Kafka
Autor
Arthur Ignatius Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren. Ab 1880 unternahm er als Schiffsarzt einige Reisen zur Antarktis und nach Afrika. Danach führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth, verfasste in seiner Freizeit aber auch schon erste literarische Werke. Seine Detektivgeschichten mit den Protagonisten Sherlock Holmes und Dr. Watson machten ihn weltberühmt. Doyle starb 1930 in Crowborough, Sussex.
»Hätte Conan Doyle geahnt, was er tat, als er seine ersten Sherlock-Holmes-Geschichten veröffentlichte, hätte er es vermutlich niemals getan; denn die Öffentlichkeit klammerte sich an Sherlock Holmes wie ein Säugling an seine Flasche. Als Doyle den Kerl auf den Tod nicht mehr ausstehen konnte und ihn umzubringen versuchte, indem er ihn von seinem alten Gegner, Professor Moriarty, über die Reichenbach-Klippen stoßen ließ, war das eine nationale Katastrophe; und als er ihn, dem Befehl (denn eine Forderung kann man es nicht mehr nennen) der Öffentlichkeit folgend, wieder zum Leben erweckte, wetteiferten die Szenen in den Buchhandlungen und an den Bücherständen in den Bahnhöfen mit den Sommerschlußverkäufen in den großen Geschäften.«Mord
Sprecher
Jochen Striebeck, 1942 in Schneidemühl/Pommern geboren, absolvierte seine Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Es folgten Gastspiele und feste Engagements an veschiedenen Theatern. Von 1966 bis 1973 war Jochen Striebeck am Bayrischen Schauspiel in München engagiert, seit 1973 gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Er spielte in vielen Film- und Fernsehspielen, wirkte in zahlreichen Hörspielproduktionen mit und arbeitet auch als Synchronsprecher.
Sprecher
Thomas Piper, geboren 1941 in Hamburg, hat bereits mit elf Jahren bei Hörspielen des NWDR mitgewirkt und stand drei Jahre später das erste Mal vor der Kamera. Von 1959 bis 1961 studierte er Gebrauchsgraphik, arbeitete danach aber wieder als Schauspieler. Insgesamt spielte er in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen mit. Thomas Piper ist auch als Hörbuchsprecher und Musiker tätig. Er lebt in der Nähe von München.