und andere Geschichten
Ein Sid-Halley-Roman
New York 1922. Auf seinem Anwesen in Long Island gibt Jay Gatsby sagenhafte Feste. Er hofft, mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Swing und Champagner seine verlorene Liebe zurückzugewinnen. Zu spät merkt er, dass er sich von einer romantischen Illusion hat verführen lassen. Gatsby wurde zum Sinnbild des amerikanischen Traums und dessen Scheiterns, zum Inbegriff von Aufstieg und Fall. Seine schreibenden Zeitgenossen erkannten den Stellenwert dieses Buchs sofort. Und spätestens seit der Verfilmung mit Mia Farrow und Robert Redford (1974) gilt ›Der große Gatsby‹ als F. Scott Fitzgeralds unumstrittenes Meisterwerk.
»Gert Heidenreich taucht diesen zwischen Glanz und Illusion schwebenden Roman in ein akustisches Meer aus Lust und Verschwendung. Mit weiser, larmoyanter Stimme bringt er das von Neid und Gier handelnde Werk zum Klingen. Gebannt hängt man an Heidenreichs Lippen.«Die Märkische
»Geschmeidig passt sich Gert Heidenreich der Übersetzung von Bettina Abarbanell an, die mit ihren melodiösen Satzkaskaden geradezu ideal den Klang des Originaltextes nachzeichnet. Mit seiner eleganten Sprechkunst schmeckt Heidenreich das Aroma des melancholischen Grundtons in dieser Parabel auf den schönen Schein noch einmal ab. Er liest ruhig, kühl, mit nur angedeuteten Positionswechseln, und damit umso wirkungsmächtiger. Denn er schafft es mit gutem Gespür, die Zwischentöne im Geflecht der Beziehungen hörbar zu machen.«Deutschlandradio Kultur