Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
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Preußen erobert Deutschland/Kaiserzeit
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Zwei Erzählungen
Ein Fall für Kostas Charitos
Roman eines einfachen Mannes
und andere Meistererzählungen
Hinterhältige Weihnachtsgeschichten
Zwei Erzählungen
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Hinterhältige erotische Geschichten
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Hinterhältige Reisegeschichten
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Ein zeitloses ABC
Acht Meistererzählungen
Der junge Beamte Laevskij, ein Zyniker und geschickter Schwindler, ist mit seiner (verheirateten) Geliebten Nadezda aus Petersburg geflohen. In einer nordkaukasischen Kleinstadt will er ein neues Leben beginnen, fern der Zerstreuungen der Hauptstadt. Doch dieser Plan erweist sich als Illusion, denn Arbeit und ein beschauliches Leben liegen ihm nicht. Vor allem ist er sich seiner Gefühle zu Nadezda nicht mehr sicher: Soll er sie heiraten oder verlassen? Kann er überhaupt glücklich werden mit ihr? Oder soll er wieder zurück in die Hauptstadt? Mit diesen Fragen konfrontiert ihn der Zoologe von Koren, der ihm Unschlüssigkeit und sinnlosen Lebenswandel vorwirft. Dieses Duell – erst mit Worten ausgetragen, dann mit Waffen – wird zum Wendepunkt in Laevskijs Leben.
»Ulrich Matthes macht mit seiner immer ein wenig schleppenden Diktion das müde Brüten dieser willensschwachen Figuren sinnfällig, ohne dass seine wandlungsfähige Stimme den Hörer ermüden würde. Im Gegenteil: Das Gespinst aus Lügen, Selbstbetrug und Resignation - es erscheint uns als lebendiges und überaus komisches Gleichnis für das so anstrengende und doch zu nichts führende Leben.«NDR Kultur
»Weshalb vergehen die Hörstunden im Flug? Weil Matthes den Figuren mit gebotener Zurückhaltung seine Stimme leiht - und sich doch als äußerst wandlungsfähig erweist. Mit sparsamer Diktion macht der Sprecher das Geschehen greifbar.«Kulturtipp
»Ulrich Matthes intoniert die skurrilen Charaktere des kaukasischen Badestädtchens auf eine so unvergessliche Art, dass man manchmal gar nicht glauben mag, nur ein einziger Mensch habe hinter dem Mikrophon gesessen. Bald scheint das ›sagte er‹ oder ›meinte er‹ der Romanvorlage überflüssig, so wiedererkennbar ist der unterschiedliche Tonfall, den Matthes den zahlreichen Figuren verleiht, ohne sie dabei jemals zu überzeichnen.«logbuch
»Ulrich Matthes’ Lesung von Cechovs ›Ein Duell‹ ist eine interpretatorische Meisterleistung, die ihresgleichen sucht.«Bayern 2
»Jeder der Figuren hat ein trennscharfes Sprachprofil, Matthes lässt den Text nie abfallen. Die hochgespannte Aufmerksamkeit, die ihn als Vorleser auszeichnet, legt das Nervengewebe frei, Cechovs pulsierende Mischung aus kühnen Thesen, kalter Klugheit, vergeblicher Freundlichkeit, resignativem Schmerz.«Literaturen