oder Die beiden Musiker
Ein Brevier
oder Das Chagrinleder
und andere Erzählungen
Libretto für eine Oper von Michael Berkeley
Ein Porträt von Liliana Betti
Ein Fall für Berlin und Wien
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aus dem Decamerone
Porträts deutscher Dichter von Lessing bis Dürrenmatt
Sein Leben erzählt von Otto A. Böhmer
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Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg
›Annie Hall‹
Eine Autobiographie
dem kleinen Elefanten
Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Ray Bradbury ist der Zauberer der Literatur. Er wirft Buchstaben in seinen Zylinder und zieht nicht nur Geschichten und Bilder heraus, sondern ganze Welten – ob er die Vision einer totalitären Welt entwirft, in der Jagd auf Bücher gemacht wird (›Fahrenheit 451‹), die Kolonisierung des Mars beschreibt (›Die Mars-Chroniken‹) oder einen Mann erfindet, dessen Tätowierungen Geschichten erzählen (›Der illustrierte Mann‹). Ray Bradburys drei weltberühmte Kultbücher sind jetzt in revidierten Neuausgaben zu entdecken.
Andere Autoren können, wenn sie Glück haben, am Ende ihres Lebens auf ein mehr oder weniger umfangreiches Gesamtwerk zurückblicken, aus dem ein Hauptwerk heraussticht, das weltweit gelesen wird. Bei Ray Bradbury sind es gleich drei Bücher, die bereits bei Erscheinen als moderne Klassiker gefeiert wurden, seit Jahrzehnten die Phantasie von Lesern aus der ganzen Welt anregen und Filmemacher und Schriftsteller wie François Truffaut, Federico Fellini oder Stephen King inspirierten. ›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen... Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken. ›Die Mars-Chroniken‹ über eine Folge von Reisen, die Erdbewohner zum Mars bringen – erst Raumfahrer, dann Pioniere, dann Außenseiter und schließlich die Überlebenden des letzten Weltkriegs auf der Erde –, sind längst ein Klassiker der Sciencefiction. In ›Der illustrierte Mann‹ steht ein Mann im Mittelpunkt, dessen ganzer Körper tätowiert ist. Aus diesen Tätowierungen hat Ray Bradbury eine Folge von achtzehn Geschichten über diese und andere Welten komponiert, mit Bildern, die so scharf sind wie die Nadel des Tätowierers und so farbig wie die Tinte, die in die Haut eingebracht wird. Fahrenheit 451 – revidierte Übersetzung, mit einem neuen Vorwort des Autors Die Mars-Chroniken – revidierte Übersetzung, zum ersten Mal in der durchgesehenen Autorenfassung von 1997, mit vier Kapiteln als deutsche Erstveröffentlichung Der illustrierte Mann – revidierte Übersetzung
»›Fahrenheit 451‹, ›Der illustrierte Mann‹ und die ›Mars-Chroniken‹ sind drei Meilensteine der modernen Literatur. Außerdem zeigen sie sehr schön, dass der ebenso weise wie eloquente Ray Bradbury alle literarischen Disziplinen beherrscht und trotz seiner Zukunftsträume die Poesie der Sprache nie aus dem Auge verlor. Nach all den Jahren sind diese drei Bücher immer noch ein herausragendes Lesevergnügen – nicht nur für Genre-Freunde, sondern ganz allgemein für Literaturfreunde. Zum Wiederentdecken und Neuverlieben!«zitty Berlin
»In einer Kassette mit drei orangegrellen, gewissermaßen lodernden Leinenbänden ist das sensationelle Frühwerk von Ray Bradbury versammelt, das zum Kult des späten 20. Jahrhunderts gehört, dessen Titel ›Fahrenheit 451‹, ›Der illustrierte Mann‹ und ›Mars-Chroniken‹ Chiffren unserer Kulturkritik und zivilisatorischen Ängste geworden sind. Seit fünfzig Jahren jagt uns dieser Autor Schauder über den Rücken und illuminiert unsere Albträume, spielt er virtuos mit unseren ›Zuständen‹ und sieht für unsere Zukunft schwarz. Wir geraten bei ihm in eine Welt aus ebenso irritierenden wie irisierenden Episoden, bevölkert von lauter letzten Menschen. Bradbury ist ein Sisyphus des Entsetzens.«Die Zeit
»Ray Bradbury wird als Meister der Sciencefiction gefeiert. Aber er ist kein typischer Sciencefiction-Autor. Auch wenn er SF als ›wunderbares Werkzeug‹ betrachtet. Bradbury ist ganz einfach ein Autor, der die Räume, die die literarische Phantasie erschlossen hat, konsequent mit seinen Schöpfungen besiedelt.«Die Welt