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Anton Cechov  |  Ende gut  |  Erzählung, Hardcover Leinen, 528 Seiten | € (D) 24.90 / sFr 35.90* / € (A) 25.60

Erzählung, Hardcover Leinen, 528 Seiten
Erschienen im Nov. 2002

ISBN 978-3-257-06322-6
(D) 24.90 / (A) 25.60
sFr 35.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Ende gut

Frühe Erzählungen 1886–1887
Aus dem Russischen von Peter Urban und Beate Rausch

Die Neuentdeckung Anton Cechovs geht weiter: mit Erzählungen aus dem Frühwerk, die meisten davon erstmals deutsch.

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»Früher habe ich geschrieben, wie mir der Schnabel gewachsen war. Es schrieb sich von selbst. Eine Skizze, Erzählung oder kleine Szene zu schreiben, kostete mich keine Mühe. Ich hüpfte wie ein junges Kalb oder Fohlen, das man hinausgelassen hatte in den freien und hellen Raum, sprang, schlug aus ... Ich lachte und brachte die Umwelt zum Lachen. Ich nahm das Leben und zauste es, ohne darüber nachzudenken. Mir war heiter zumute, und was herauskam, muss für andere sehr komisch gewesen sein. Ich greife heute manchmal zu den früheren Erzählungen, lese sie und muss sehr lachen. Dann denke ich: ›So hast du mal geschrieben!‹ « Anton Cechov war offen für alles. In seinen frühen Moskauer Jahren tobte er sich stilistisch aus, ohne dabei seine Vorbilder Turgenjew und Puschkin aus dem Auge zu verlieren. Mit diesen Erzählungen hat der deutsche Leser erstmals die Möglichkeit, Einblick zu bekommen in die experimentelle Phase eines Autors, der sich später viel disziplinierter und sparsamer verhielt.

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»Diese hervorragend edierte Ausgabe ist ein Muß für jedermann, für Rußland-, Cechov- und Menschen-Liebhaber. Wenn wir die Erzählungen Cechovs lesen, von denen kaum eine länger ist als zehn Seiten, wissen wir auch, bei wem sich seine späten Kollegen des 20. Jahrhunderts wie Samuel Beckett, Helmut Qualtinger oder Thomas Bernhard bedient haben. Die Komik der Vergeblichkeit, aber auch die Würde im Niedergang – scheinbar mühelos hat das Genie aus Rußland die Vorgaben für die gesamte moderne Literatur geliefert.«Münchner Merkur

»Jedes Wort, das der junge Cechov setzt, verrät künstlerische Innovationskraft.«Neue Zürcher Zeitung

»Knappe Sätze, meisterliche Dialoge, präzise Beobachtungen, Ironie und Witz und skurrile Einfälle.: Alles ist schon da, was das Werk des großen russischen Erzählers und Dramatikers auszeichnet und sich später voll entfaltet. Nicht nur viel Cechov, viel gute Literatur fürs Geld.«Berliner Zeitung

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