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Friedrich Dürrenmatt  |  Urfaust / Woyzeck  |  Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

detebe 23053, 208 Seiten
Erschienen im Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23053-6
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Urfaust / Woyzeck

ergänzt durch das Buch von Doktor Faustus aus dem Jahre 1589 / Zürcher Fassung

»Im Gegensatz zu Brecht halte ich den ›Urfaust‹ für keine geniale Skizze, sondern für eine geniale Ballade, in der sich Derbes und Zartes in eigenartiger Weise vermischten. Eine Ballade freilich, für deren Verständnis freilich das Volksbuch von Doktor Faustus eine Voraussetzung ist.« »Es gibt keinen authentischen Gesamttext des ›Woyzeck‹. Was bis jetzt gespielt wurde, war zwar Büchner, jedoch als ganzes komponiert von Dramaturgen. Die vorliegende Fassung stützt sich wie alle anderen Fassungen auf Büchner, sie ist wie alle anderen Fassungen eine Collage, doch eine Collage nach meinen dramaturgischen Gesichtspunkten.«

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»Dürrenmatt erarbeitete eine ›Woyzeck‹-Dramaturgie nach eigenen Gesichtspunkten. Büchners Vorlage – die Leipziger Gerichtsakten und medizinischen Gutachten über Johann Christian Woyzeck, Barbier und Mörder einer 46jährigen Witwe –, seine balladenartige Gliederung des Stücks und seine eindringliche Sprache erscheinen in dieser Aufführung derart dicht ineinander verwoben, daß man glaubt, endlich die authentische Szenenfolge mitzuerleben. Visionär erspürt Dürrenmatt Büchners Konzept und ertastet in 21 Bildern die Umrisse Woyzecks: Narr, Dulder, Opfer quälender Wahnvorstellungen.«Kölner Stadt-Anzeiger

»Friedrich Dürrenmatt, einer der genialsten, komischsten und durch und durch apokalyptischen Theater- und Prosaautoren unserer Zeit.«La Reppublica

»Die Diskussion über das Thema ›Wie soll man Klassiker heute inszenieren?‹ hat durch Friedrich Dürrenmatts Inszenierung von Goethes ›Urfaust‹ eine interessante Erweiterung erfahren. Der Regisseur hält den ›Urfaust‹ für eine ›geniale Ballade‹, zu deren szenischer Realisierung er versuchte, ›einen epischen Sockel zu bauen, um sie gegen das Ende zu wie im Zeitraffer abspulen zu können‹. Zu diesem Zweck zog er Passagen aus dem Volksbuch vom Doktor Faust aus dem Jahre 1589 bei, deren er sich als verbindender Texte zwischen verschiedenen unvermittelt nebeneinander stehenden Szenen bediente.«Neue Zürcher Zeitung

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