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Friedrich Dürrenmatt  |  Politik  |  Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

detebe 23074, 208 Seiten
Erschienen im Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23074-1
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Politik

Essays, Gedichte und Reden

»Sätze für Unterdrückte: Sage jedem, was du nicht denkst. Versuche, wenigstens anständig auf den Hund zu kommen. Das Gift im Haus erspart den Henker. Auch mit dem Hut in der Hand kommt man in ein Konzentrationslager. Zeuge keine Kinder.«

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»Man hielt ihn für einen Clown, weil er einen Clown gespielt hat. Dabei ist er einer der tiefsten Denker und einer der klügsten politischen Schriftsteller.«Hans Mayer

»Man versteht Dürrenmatt nicht, wenn man ihn nicht als Erwecker und Gestalter von Mythen sieht. Da er dem Sinnlosen keinen Sinn zu geben vermag, lehnt Dürrenmatt Ideologien ab, die sich als politische Heilsbotschaften empfehlen. An Zivilcourage fehlt es ihm keineswegs, aber er protestiert gegen die Politisierung der Literatur und weigert sich, seine Schriftstellerei in den Dienst einer Politik und einer Partei zu stellen. Als am 4. Oktober 1977 Präsident Jimmy Carter in seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York von der Notwendigkeit sprach, die Nuklearrüstung auf der Welt unter Kontrolle zu bringen und zu diesem Zweck ein zweites SALT-Abkommen auszuhandeln, erinnerte er sein Auditorium an den Satz aus den ›Physikern‹ von Dürrenmatt, daß das einmal Gedachte nicht mehr ungedacht gemacht werden kann. Es gibt verschiedene Wege, auf denen ein anscheinend unpolitischer Schriftsteller zur Kenntnis der Mächtigen dieser Welt gelangt.«J.R. von Salis

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