Uncollected Stories
und andere Meistererzählungen
Gesammelte Erzählungen und Prosa I
Gesammelte Erzählungen und Prosa II
Der versilberte Rebell
Essays
Roman aus dem Nachlaß
Gesammelte Gedichte und Songtexte
Aus Gesprächen Federico Fellinis mit Journalisten
Ein intimes Gespräch mit Giovanni Grazzini
Vierhundertachtzehn Bilder aus Fellinis Fotoarchiv
und andere Meistererzählungen
und andere Meistererzählungen
Mit einem Vorwort von John Updike
Ein Western
in fünf Bänden
Geschichte eines jungen Mannes
Erste Erzählungen
Sitten der Provinz
November, Erinnerungen, Aufzeichnungen und innerste Gedanken
Nachrichten und Geschichten
Ein Märchen
Venezianische Bilder und Geschichten
Erinnerungen aufgezeichnet von Felizitas von Schönborn
Ein Sid-Halley-Roman
Ein Sid-Halley-Roman
Dreizehn Geschichten
Gebete/Ordensregeln/Testament/Briefe
Ein Briefwechsel
Phantastische Novelle
Ausgewählte Essays zu Geschichte, Politik, Philosophie, Religion, Theater und Literatur
Herausgegeben von Jan Bürger
im Gespräch mit Jean-Michel Frodon
Die begeisterte Romanleserin Emma Bovary hat den Kopf voller romantischer Träume. Wie langweilig muß ihr dagegen ihr Leben als Frau eines Arztes in einer Provinzstadt erscheinen! Ihr Mann Charles versteht ihre Wünsche und Nöte nicht. So sucht die leidenschaftliche junge Frau ihr Glück in fremden Armen – und wird bitter enttäuscht.
»Bei der ›Bovary‹ hat man von der ersten Zeile an das Gefühl, niemals enttäuscht zu werden.«William Faulkner
»Die meisten Romane veralten schnell, nach einer Generation kann man sie nicht mehr lesen. ›Madame Bovary‹ hat die Zeit überdauert. Sie liest sich, als sei sie heute geschrieben. Es gibt keinen klassischeren Roman.«Otto Flake
»Eine Handvoll literarischer Gestalten hat mein Leben nachhaltiger geprägt als manches Wesen aus Fleisch und Blut, das ich gekannt habe. In diesem heterogenen, kosmopolitischen Kreis, dieser sich je nach Zeit und Laune erneuernden Bande von Geisterfreunden – heute würde ich auf Anhieb D'Artagnan, David Copperfield, Jean Valjean, den Fürsten Bezukhov, Fabrice del Dongo, die Terroristen Cheng und The Professor, Lena Grove und den großen Sträfling erwähnen – hat es keine Gestalt gegeben, mit der ich ein dauerhafteres und eindeutig leidenschaftlicheres Verhältnis gehabt hätte als mit Emma Bovary.«Mario Vargas Llosa
»Das Erscheinen von ›Madame Bovary‹ war eine Umwälzung für die gesamte Literatur. Es schien, daß die Technik des modernen Romans, auf die man im Riesenwerk Balzacs schon hie und da stoßen konnte, in den vierhundert Seiten eines einzigen Buches klar umrissen und formuliert worden war. Die neue Kunst hatte ihre Grammatik gefunden.«Emile Zola
»Das Wagnis, rücksichtslos und verheißungsvoll von Liebe zu erzählen, macht diesen Roman unverwüstlich.«Die Zeit
»Für Maupassant, Zola, Proust, Heinrich Mann und andere wurde ›Madame Bovary‹ zum absoluten Maßstab des eigenen Schaffens, für alle Späteren – auch für Kritiker wie Sartre – zu einem Bezugspunkt, an dem die Entwicklung des modernen Romans gemessen werden kann.«Kindlers Neues Literatur Lexikon