Vom Ringen und Schreiben
Mein Leben, meine Romane, meine Filme
Eine Bärengeschichte
Sechs Erzählungen und ein Essay
Was tun, wenn zwei Wiener Eulenspiegel beschlossen haben, durch ihre Universitätsexamen zu fallen, auf einem geliehenen Motorrad in die Welt zu fahren und die Bären zu befreien? Unterwegs gilt es, dicke und dünne Mädchen zu erobern, wachsame Tanten, Parkwächter und wütende Bienen zu überlisten. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Österreich bekommt diese Reise eine tragisch-skurrile Vorgeschichte.
Was tun, wenn gleich zwei Eulenspiegel aus Wien aufs Mal es sich in den Kopf gesetzt haben, durch ihre Universitätsexamen zu fallen und auf einem geliehenen Motorrad in die Welt zu fahren und die Bären zu befreien? Mit einem Salzfass und Siegfrieds Geistesblitzen aus einer Papiertüte bewaffnet, kann das Biest Motorrad unter ihnen auch schon losgelassen werden – bis zum Hietzinger Zoo. Unterwegs gilt es, Salzfässer, dicke und dünne Mädchen zu erobern und wachsame Tanten, pflichtbewusste Parkwächter und wütende Bienen zu überlisten. Und natürlich auch Weisheiten von sich zu geben wie ›Es lohnt sich, gute Angewohnheiten fanatisch durchzuboxen‹ oder ›Irgendwo muss man eine Grenze setzen‹ oder ›Finesse ist kein Liebesersatz ...‹ und andere gesalzene Weisheiten aus Siggys Papiertüten. Das Motorrad hat einen Vorgänger und Siggy einen Vater, und vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Österreich bekommt die Schelmenreise bis ans Ende der Welt vor den Toren Wiens eine tragisch-skurrile Vorgeschichte, und die Wiener scheinen noch Schonzeit zu haben. Doch wenn erst das Nilpferd, die Affen, der Elefant und natürlich die Bären los sind, dann Gnade den Tanten, den Bienen, den Mädchen von Wien.
»John Irving hat in seinem Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Irvings Erstling weist bereits alle Vorzüge auf, die seine späteren Bücher auszeichnen: Einfallsreichtum, Witz und Humor. Nacherzählen läßt sich Irvings heiter-melancholischer Schelmenroman, in dem vor allem Wien eine besondere Rolle spielt, nicht. Man sollte ihn lesen.«Hamburger Abendblatt
»›Laßt die Bären los!‹ ist ein verblüffendes, originelles und immer höchst menschliches Plädoyer für eine bessere Welt. Ein Buch, das man gerade in dieser Zeit dringend lesen sollte ... es macht Mut zur Phantasie und zum aufrechten Gang, tröstet, wenn einen mal wieder die Bienen gebissen haben!«Süddeutscher Rundfunk
»Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen.«The New York Times