Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Portraits und Stilleben aus den Jahren 1977 bis 1982. »Jean Cocteau hat dem jungen Dichter Raymond Radiguet den Rat gegeben: ›Ecrivez comme tout le monde‹; damit wollte er ihn vor der Gefahr warnen, die Originalität der Mitteilung durch diejenige des stilistischen Ausdrucks zu beeinträchtigen. Anna Keel hat während ihrer drei letzten Werkjahre diesem kategorischen Imperativ nachgelebt. Ihr Bleistift ist von schöner Schlichtheit und Reinheit und nur darauf bedacht, dem Modell gerecht zu werden. Um so größer ist der Gewinn des Beschauers.« (Manuel Gasser)
»Anna Keel zeichnet die Seele, und die ist hier so erstaunlich glücklich, fast hört man sie leise summen.«Doris Dörrie
»Anna Keel ist eine Psychoanalytikerin, die euch nicht erschrecken will. Sie ist gern mit euch zusammen und erzählt euch von euch selbst, ohne zu entmutigen. Tragödien - soweit es sie gibt - werden stillschweigend wahrgenommen und durch Ironie und liebevolles ›Auf-den-Arm-Nehmen‹ gemildert, was immer notwendig ist, wenn man wirklich Freunde werden will. Manche Modelle scheinen sogar zu merken, daß die Malerin sich eben ein bißchen über sie lustig macht, und wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, daß Anna Keel auch das noch aufzeichnet - im Blick der Augen, der plötzlich ein leises Mißtrauen spiegelt, oder im Lächeln, das in einem soeben erwachenden Verdacht steckenbleibt. In diesem Buch blättern, das ist, als läse man die Geschichten von Maupassant und Simenon, als streife man durch die Bahnhöfe, Straßen, Cafés; im Grunde ist es, als fändest du deine Freunde, deine Verwandten wieder, Menschen, denen du in deinem Leben begegnet bist. Und plötzlich entdeckst du, daß ja von dir die Rede ist, während du geglaubt hast, nur die Bilder einer Malerin aus einem anderen Land zu betrachten, die eine andere Sprache spricht, eine andere Erziehung genossen, eine andere Geschichte hat. Mir scheint, das ist einer der zahllosen Reize jener Art von Kommunikation, die wir Kunst nennen. Wenn sie echt ist. Und dann ist sie unverwechselbar, und man vergißt sie nicht.«Federico Fellini
»Dem Betrachter will es scheinen, als seien hier lauter nähere oder fernere Bekannte versammelt, im guten Sinn ›Typen‹, die mit zarten Bleistiftstrichen festgehalten sind und ihr Wesen, ihren ›Traum‹ offenlegen. Manchmal denkt man an einen fernen Botero, an einen fernen Modigliani. Sich von Anna Keel zeichnen zu lassen, müßte verlockend erscheinen, eben weil Anna Keel es offensichtlich versteht, ein gültiges Stenogramm ihres Gegenübers zu verfertigen.«Süddeutsche Zeitung