Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Uli Wehmeiers ganzes Leben ist in Frage gestellt. Seine Frau erträgt die Besessenheit, mit der er sich in seine Arbeit als Werbetexter kniet, nicht mehr. In der Agentur fühlt er sich durch die Schikanen des neuen Creative Director immer stärker eingeengt und abgewürgt. Wehmeier reagiert auf seine Art, er spielt mit dem Gedanken an einen Mord, als könne er so die Bedrohung seiner Existenz abwehren.
Uli Wehmeier, Texter in der Werbeagentur VB & Partner, verheiratet und Vater des siebenjährigen Jens, gerät – scheinbar unaufhaltsam – in eine bedrohliche Lage, sein ganzes Leben ist in Frage gestellt. Seine Frau erträgt die Besessenheit, mit der er sich in seine Arbeit kniet, nicht mehr. In der Agentur fühlt er sich durch die Schikanen des neuen Creative Directors Nowakowski immer stärker eingeengt und abgewürgt. Wehmeier, dessen Phantasie sich in der Werbung sowohl für Hundefutter wie für den Spitzenkandidaten einer politischen Partei bewährt, reagiert auf seine Art, er spielt mit dem Gedanken an einen Mord, als könne er so die Bedrohung seiner Existenz abwehren. Hans Werner Kettenbach erzählt in seiner klaren, schnörkellosen Sprache, wie Uli Wehmeier seinen Plan bis in Detail durchdenkt – und zu spät erkennt, dass er in eine Sackgasse geraten ist.
»Schon lange hat niemand mehr – zumindest in der deutschen Literatur - so erbarmungslos und so unterhaltsam zugleich den Zusand unserer Welt beschrieben. ›Schmatz‹ – ein literarisches Ereignis.«Die Zeit
»Eine Geschichte von hoher erzählerischer Qualität, exakt, richtig bis ins letzte Detail.«Österreichischer Rundfunk
»Wie gut, daß es noch immer Autoren gibt, die uns nicht mit wohlgemeinten Belehrungen zu traktieren gedenken, sondern auf die einsam-befeuernden Erzählkünste vertrauen...«Süddeutsche Zeitung