Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Oberstudienrat Kestner hält sich für tolerant und aufgeklärt. Aber als sich ein Fremder bei ihm zu Hause einnistet, zeigt sich, daß das Zusammenleben unter einem Dach nicht so einfach ist.
Die Studienreise durch das schöne Georgien hat er längst abgehakt. Auch die Gastfreundschaft von David Ninoschwili und dessen attraktiver Lebensgefährtin Matassi, die sich allerdings als auffallend entgegenkommend erwiesen hatte. In der Erinnerung ist ihm jedenfalls so, als sei er damals mit knapper Not großer Gefahr entgangen. Er, das ist der engagierte Oberstudienrat Christian Kestner, glücklich verheiratet mit einer erfolgreichen Anwältin, weniger glücklicher Vater eines Sohnes, der neuerdings Kontakte zu rechtsradikalen Kreisen pflegt. Sieben Jahre später holt Kestner die Vergangenheit wieder ein: In Georgien herrscht mittlerweile Bürgerkrieg, Ninoschwili kündigt seine Ankunft im Westen an. Wo wird er wohnen? Nach den Regeln georgischer Gastfreundschaft bei dem, den er damals bewirtet hat: bei Kestner. Die Familie reagiert mit offener Ablehnung. Nur für zwei, drei Wochen, versichert Kestner – und hat sich gründlich getäuscht. Denn der Georgier entwickelt undurchsichtige Aktivitäten und große Sympathie für Kestners Frau. Die Phantasie des Oberstudienrats beginnt zu blühen, er fängt an, den Fremdling zu beschatten und gegen ihn zu intrigieren ...
»Ungeheuer spannend, unterhaltsam, erhellend und komisch zugleich. Dieser Roman über Fremdenangst und -haß ist alles andere als ›politisch korrekt‹. Eben darum ist er politischer als mancher Kommentar und Leitartikel. Weil er Gewißheiten in Frage stellt und Selbstgewißheiten niederreißt, Fronten auflöst und Rangordnungen umkehrt.«Badische Zeitung
»›Davids Rache‹, so subtil geschrieben wie kaum ein anderer deutscher Roman, der sich als Thriller bezeichnen lässt, gehört zu den wenigen Büchern, die die Ehre der deutschen Spannungsschreiberzunft retten.«Radio Bremen