Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
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Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Eine sympathische Frau strebt das höchste Amt der Stadt an. Doch sie hat starke Gegner, die versuchen, ihr den Weg zu verlegen. ›Die Konkurrentin‹ ist ein satirischer Politthriller über die Rituale und Taktiken, ohne die in der Demokratie keine Wahlen zu gewinnen sind. Es ist zugleich ein ergreifender Roman über den Konflikt zweier ungleicher Schwestern und damit die Erinnerung an ein dramatisches Kapitel deutscher Geschichte.
Lene Auweiler strebt das höchste Amt der Stadt an: Die sympathische Mittfünfzigerin, gestandene Bürgermeisterin, wenn auch noch immer Außenseiterin in der Politik, ist bereit, bei der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl gegen Günther Nelles, den politikerfahrenen Immobilienmakler mit den grauen Schläfen, zu kandidieren – gegen einen Mann, der sein Leben lang das, was er sich vornahm, auch durchsetzte. Weniger gelassen als Lene selbst sieht ihr Mann Raimund, niedergelassener Arzt im Ruhestand – aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird –, dieser Kandidatur entgegen. Denn die attraktive Lene ist eine Frau mit bewegter Vergangenheit. Und dann gibt es da noch ihre elf Jahre ältere Schwester Edda, schwarzes Schaf der Familie, die als Flüchtlingskind all die Traumata der Kriegs- und Nachkriegszeit durchleben mußte, von denen Lene verschont blieb, und die sich ewig zurückgesetzt vorkommt – ein gefundenes Fressen für jeden Journalisten, der der Bürgermeisterin etwas am Zeug flicken will. Raimund Auweiler, der immer mehr Fußangeln und Fallstricke für Lene voraussieht, fühlt sich zunehmend herausgefordert, in die politische Schlammschlacht nun seinerseits einzugreifen, denn seine Vergangenheit als Arzt hat ihn in so manches Patientengeheimnis eingeweiht. Vordergründig ein satirisches Pandämonium unserer Politkultur, ist ›Die Konkurrentin‹ auch ein faszinierender Roman über die ungleichen Lebensläufe zweier Schwestern und damit über ein dramatisches Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Und es ist die berührende Geschichte eines alternden Mannes, der Mühe hat, mit seiner weitaus jüngeren tatkräftigen Frau Schritt zu halten.
»Kettenbach jongliert mit den Mitteln des Krimis, gefährlich gut sind hier aber vor allem die satirischen Hiebe gegen die Bigotterie mancher Politiker.«Die Welt
»Seinen Reiz bezieht der Roman aus der sehr privaten Geschichte der Beziehung zwischen der ›Konkurrentin‹ und ihrem Ehemann, einem niedergelassenen Arzt im Ruhestand, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Dabei gelingt Kettenbach die berührende Charakterisierung eines alternden Mannes, der als liebenswürdiger Großvater reizender Enkel große Mühe hat, seiner wesentlich jüngeren Frau zu folgen. Immer unterhaltsam.«Sender Freies Berlin
»Hans Werner Kettenbach entwirft in seinem Roman ›Die Konkurrentin‹ ein Panorama deutscher Kommunalpolitik – mit sanfter Ironie und leichter Melancholie.«Hamburger Abendblatt