Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Viktor und der Pinguin Mischa, die beiden Helden von ›Picknick auf dem Eis‹, sehen sich nach einer turbulenten Suche wieder. Doch bis die beiden ihr Glück finden, wird noch einiges passieren ...
Auf der Polarstation in der Antarktis, wohin Viktor vor der Mafia geflüchtet war, hält er es nicht lange aus. Das Vermächtnis eines sterbenden Bankiers, der ebenfalls ins ewige Eis geflohen war, und nicht zuletzt der Gedanke an den Pinguin Mischa, dem Viktor noch etwas schuldig ist, lassen ihm keine Ruhe. Er fliegt zurück nach Kiew, zu der kleinen Sonja und ihrem von Viktor bezahlten Kindermädchen, zu dem er früher einmal in enger Beziehung stand. Doch Viktors Hausschlüssel passt nicht mehr, und in seinem Bett schläft inzwischen »ein anderer Onkel«, wie ihm Sonja vertrauensvoll mitteilt. So findet Viktor in Moskau bei der Witwe des Bankiers, dessen Testament er überbringt, eine erste Unterkunft – und mehr als das. Doch kann das süße Leben Viktor nicht von seiner Suche nach Mischa abbringen. In der Klinik, in der Mischa seinerzeit operiert wurde, weiß man nur, dass der Pinguin von ein paar Männern in schwarzen Anzügen abgeholt wurde. Viktor schwant nichts Gutes. Auf dem Friedhof, wo die Mafiabosse ihre ›Familienmitglieder‹ begraben, passt Viktor Trauerzüge ab und hofft so, Mischa zu finden. Und in der Tat beginnt hier eine heiße Spur ...
»Kurkow ist ein Meister der Erzählkunst, der seine Leser leicht und locker über die Klippen dieser schön-schrecklichen Geschichte trägt. Der Schrecken kommt bei Kurkow als Burleske daher, bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Dazwischen gibt es immer wieder Szenen von solch zarter, anrührender Traurigkeit, daß man weinen könnte.«Kölner Stadtanzeiger
»Andrej Kukrows Pinguin-Romane sind eine skurille Zeitreise durch die Gegenwart der Ukraine und der GUS-Staaten. Die Zeit ist dabei seltsam gekrümmt. Einerseits passieren jeden Tag Abenteuer und Ungeheuerlichkeiten, auf der anderen Seite passiert nichts, alles verharrt in einem postsowjetischen Trauma. Nur wer Phantasie hat, bringt den notwendigen Optimismus zusammen, und wer sich mit einem Pinguin zusammen tut, hat Chancen, halbwegs fröhlich zu überleben.«Buchkultur
»Eine gelungene Mischung aus ungeschöntem Realismus und Poesie in der Tristesse. Halb Krimi, halb Kuriosum – und ein Soziogramm dazu.«Facts