Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Karl Kraus war eine der widersprüchlichsten und zugleich einflußreichsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, ein einsamer Kämpfer gegen den Zeitgeist, der oft Ungeist war, ein monomanischer Publizist und Schriftsteller, der immer gegen etwas anschrieb.
Karl Kraus war eine der widersprüchlichsten und zugleich einflussreichsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, ein einsamer Kämpfer gegen den Zeitgeist, der oft Ungeist war, ein monomanischer Publizist und Schriftsteller, der immer gegen etwas anschrieb: »Geschlecht und Lüge, Dummheit, Übelstände, Tonfall und Phrase, Tinte, Technik, Tod, Krieg und Gesellschaft, Wucher, Politik ...« Seine Aphorismen enthalten im Keim die scharfe Satire seines Gesamtwerks. Heute noch sind die meisten Denkanstöße dieses idealistischen Querulanten hochaktuell – und die übrigen sind sprachlich nie prägnanter formuliert worden.
»Karl Kraus war ein ironischer Meister, sein Werk ist pointendicht wie kaum ein zweites in deutscher Sprache. Mit einem Unterschied: Es war ihm ernst. Er maß seine Zeit am klassischen Ideal des Humanen, und seine Ironie war die Sprechform der Enttäuschung, der Klage wie der Anklage.«Süddeutsche Zeitung