Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
›Das starke Geschlecht‹ handelt von der Angst vor dem Altern, verpackt in einen Thriller um einen Gerichtsprozess, in dem es definitiv nicht nur um die Frage geht: Welche Partei bekommt Recht, sondern: Wer ist in Wirklichkeit das starke Geschlecht?
Zu spät merkt der 29-jährige Rechtsanwalt Alexander Zabel, was er sich mit diesem Mandat aufgebürdet hat: Der Endsiebziger Herbert Klofft, Gründer und Besitzer der Firma »Klofft Ventile«, ein Autokrat, Despot und Macho, der in seinem Leben nichts hat anbrennen lassen, mittlerweile an den Rollstuhl gefesselt, hat einer jungen Topangestellten fristlos gekündigt – mit gutem Recht, meint er; völlig unhaltbar, findet dagegen die Betroffene, die Kloffts Geliebte war, und will gegen die Kündigung vorgehen. Ein persönlicher Racheakt, meint auch Kloffts Ehefrau Cilly, eine attraktive und erotisch recht aktive Siebzigerin. Zabel sieht nicht nur einen Rechtsstreit auf sich zukommen, bei dem er ohnehin die schlechteren Karten hat, er begreift, dass er mit einem Mandanten zu tun hat, streitbar genug, um das Beweismaterial notfalls zu manipulieren. Und mit einer betrogenen Ehefrau, die ihre immer noch erheblichen Reize bei dem jungen Mann zur Geltung bringt.
»Kettenbach hat mit seinen Romanen ein Panorama des deutschen Mittelstandes aufgezogen. Kettenbach, der Moralist, ist dabei ein glänzender Unterhalter: eine wertvolle, eine seltene Kombination.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Kettenbach lesen heißt, in die offen gelegte Seele des Individuums blicken: in ihre Abgründe und ihre heillosen Verstrickungen. Wer seine Bücher liest, versteht besser, warum Menschen tun, was sie tun. Seien es noch so abstruse oder schreckliche Dinge. Das Resultat sind messerscharf entlang der Realität erzählte - Geschichten. Das hebt seine Bücher weit über das übliche Krimigenre hinaus.« Der Spiegel