Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Charlotte Kerrs Film über ihren späteren Ehemann Friedrich Dürrenmatt bietet einen Einblick in die Arbeitsweise und Gedankenwelt des Schriftstellers und Malers, der direkter und fesselnder nicht sein könnte. Dem Zuschauer öffnet sich ein ganzes Universum.
»Wenn er in einem aberwitzigen Gottesbeweis den Himmlischen aus dem Humor herleitet (oder umgekehrt), dann ist der Maler, Dramatiker und vor allem auch der Geschichtenerzähler Friedrich Dürrenmatt ganz bei sich – und wir mit ihm. Und dies, obwohl sich die Schauspielerin, Regisseurin und Journalistin Charlotte Kerr in ihrem Dokumentarfilm ›Portrait eines Planeten‹ dem Multitalent mit kühl-sachlicher Distanz annähert. Kerr befragt den Dichter dabei aus dem Off zu verschiedenen Themen, literarischen Motiven und ihren Bezügen zu biographischen Ereignissen, und Dürrenmatt gibt bereitwillig Einblick in den oft etwas verschrobenen Kosmos seiner Seele und seines Werkes. Wir erfahren etwas über die Entstehungsprozesse sämtlicher Werke und deren philosophische Hintergründe; wir staunen über Dorferlebnisse aus der Kindheit und en passant auch über das eifersüchtige Haustier des Dichters, einen grünen Kakadu, der justament immer dann wild zu krähen beginnt, wenn Dürrenmatt über sein Sprachverständnis Auskunft geben soll.«Neue Zürcher Zeitung
»Der Planet ist Dürrenmatt selbst. Sein Denken umkreist unsere Erde. Er surft durchs Universum. Innensicht und Außensicht. Der große Geschichtenerzähler und Denker im Dialog mit den Geschöpfen seiner Phantasie, in der Auseinandersetzung mit Politik und Glauben, mit Kunst und Philosophie, mit Sein und Nichtsein. Er fährt durch den ›Tunnel‹, der zum Lebenstunnel wird, wir begegnen Minotaurus im Labyrinth, er ist Midas und Sokrates, und vor allem und in jedem Augenblick er selbst, sich hinter funkelnden Brillengläsern von sich selbst distanzierend.«Charlotte Kerr-Dürrenmatt