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Hugo Loetscher  |  Der Buckel  |  Geschichte, Taschenbuch, 224 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Geschichte, detebe 23449, 224 Seiten
Erschienen im Dez. 2004

ISBN 978-3-257-23449-7
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hugo Loetscher
Der Buckel

Neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte, von einzigartiger Vielfalt. Ein Thema kehrt immer wieder in den knapp fünfzig Jahren ihres Entstehens: »Der Buckel« steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. Geschichten von wunderbarer Präzision und abgründiger Leichtigkeit, die in Pointen von oft aphoristischer Erkenntnisschärfe gipfeln.

Mehr zum Inhalt

In diesen neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte, kehrt besonders ein Thema immer wieder: »Der Buckel« steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. Sie illustrieren aufs schönste die erzählerische Spannbreite und Vielfalt Hugo Loetschers. Erwähnt sei die eindrucksvolle Geschichte »Der Comprachico«: Ein Kinderkäufer unterhält mit verstümmelten Kindern, Zwergen und Gauklern die Gesellschaft der Reichen und Schönen, die die Wahrheit nur dann erträgt, wenn sie aus dem Munde eines Gezeichneten kommt. Oder die tragikomische Geschichte über eine unerwünschte Erlösung; über einen Sektierer, der den Menschen erst unter der Folter zugesteht, daß sie Menschen sind; über einen jungen Mann, den die Methodologie des Lebens mehr interessiert als das Leben selbst. In der Geschichte »Die Entlichtung« sorgt ein Kamera-fressender Elefant für philosophische Erleuchtung und weltweiten Aufruhr. Hintergründig Satirisches erwartet den Leser in »Candide und sein kleiner Garten«: Zwar wird Candides Gärtchen unaufhaltsam von der Weltgeschichte geschluckt; doch dafür hat Candide den »global garden« entdeckt und zappt sich begeistert durch die TV-Programme. »Die Einwilligung« ist die Geschichte eines Aids-Kranken, der lieber an seiner Krankheit als an seiner Liebe sterben möchte. Immer ist es eine Erzählkunst von knapper Präzision und abgründiger Ironie. Ihre spielerische Leichtigkeit und Fabulierfreude täuschen nicht über die Erkenntnis hinweg, daß es gerade die Verletzlichkeit des Menschen ist, die zu Literatur wird.

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»Die nur sieben Seiten über ›Die Kunst des Kunststücks‹ gehören zum Gescheitesten, was je darüber geschrieben wurde. Hier sind sogar große Vergleiche angebracht: mit Kleists Betrachtungen über das Marionettentheater oder Günter Kunerts nachdenklichem Essay über Blechspielzeug.«Norddeutscher Rundfunk

»Pointen, skurriler Humor, überraschende Beobachtungen, witzige Bemerkungen – man langweilt sich keine Sekunde mit Hugo Loetscher. Der Autor ist ein Meister der kleinen Form, in seinen Erzählungen finden sich seine großen Themen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Vom Glück, das keines ist, von vermeintlich guten Taten, von falschen Wahrheiten erzählt Hugo Loetscher in seiner kleinen comédie humaine: begabt mit einem Sensorium für die Unzulänglichkeiten in den menschlichen Verhältnissen und kraft einer unsentimentalen und doch ergreifenden Sprache.«Neue Zürcher Zeitung

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