Guarnaccias elfter Fall
Guarnaccias neunter Fall
Guarnaccias dreizehnter Fall
Guarnaccias zwölfter Fall
Guarnaccias siebter Fall
Guarnaccias sechster Fall
Guarnaccias erster Fall
Guarnaccias zweiter Fall
Guarnaccias dritter Fall
Guarnaccias vierter Fall
Guarnaccias achter Fall
Guarnaccias fünfter Fall
Guarnaccias zehnter Fall
Guarnaccias vierzehnter Fall
Drei Variationen über ein Thema
Von Franz von Assisi bis Therese von Lisieux
Von Bernhard von Clairvaux bis Teresa von Avila
Gesammelte Geschichten
in 15 Bildern
Die alten Eheleute Hazel sehnen sich nach einem friedlcihen Lebensabend auf dem Land. Als sie ihr kleines Traumhaus beziehen, dürfte ihrem Glück eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Doch dann lernen sie ihren Nachbarn kennen ... Ein Psychothriller mit hintergründigem Witz.
Das Ehepaar Hazel hat sich einen Traum erfüllt: für den friedlichen Lebensabend das kleine Häuschen auf dem Land, glyzinienumrankt, in schöner Abgeschiedenheit. Auf Sichtweite nur noch das Häuschen des einzigen Nachbarn. So sollte ihrem Glück im Verborgenen nun nichts mehr im Wege stehen – bis zu dem Tag, an dem sich dieser Nachbar zum Kaffee einlädt. Bis dahin nichts Ungewöhnliches. Doch er kommt wieder. Schlag vier steht Palamède Bernardin nun täglich vor ihrer Tür. Und lässt sich weder mit Tricks noch mit deutlichen Hinweisen abwimmeln. Ein Alptraum beginnt sich einzunisten. Die beiden Alten fühlen sich in ihrem Häuschen bald wie in einer belagerten Festung. Émile Hazel, ehemaliger Lehrer und Altphilologe, ist am Ende seiner Geduld. Dennoch – gerade ihm, dem die Grundregeln abendländischer Zivilisiertheit in Fleisch und Blut übergegangen sind, wird schmerzlich bewusst, dass sich sechsundsechzig Jahre makelloser Höflichkeit nicht einfach abschütteln lassen. Wirklich nicht? Die Pein, die ihnen der Störenfried zufügt, erreicht allmählich ihren Höhepunkt... Ein Psychothriller, der Alptraum, Endzeitstimmung und schlagfertigen Witz zu einem atemberaubenden Lesegenuss vereint.
»In ihrem neuen Roman erzählt Nothomb mit spürbarer Wonne, witzig und temporeich die Geschichte einer Kapitulation: Sie schildert beeindruckend den terroristischen Quälgeist mit seinem schlechten Benehmen, sie zeigt den Belagerungszustand so anschaulich wie den passiven Widerstand des Opferpaars – bis zum grotesken Höhepunkt. Der zunächst harmlose Kleinkrieg steigert sich zum makabren Schauspiel.«Der Spiegel
»Die gruseligsten Schauplätze sind nicht immer ein rauhes Armen-Milieu, sondern manchmal Pensionärs-Idyllen, wo stille Wasser tief sind wie im tückisch leisen Psychothriller ›Der Professor‹ von Amélie Nothomb.«Die Welt
»Boshaft, grotesk und teilweise brüllend komisch schildert die Autorin, wie nah Menschenfreundlichkeit und mörderischer Haß zusammenliegen können...«Freundin