Guarnaccias elfter Fall
Guarnaccias neunter Fall
Guarnaccias dreizehnter Fall
Guarnaccias zwölfter Fall
Guarnaccias siebter Fall
Guarnaccias sechster Fall
Guarnaccias erster Fall
Guarnaccias zweiter Fall
Guarnaccias dritter Fall
Guarnaccias vierter Fall
Guarnaccias achter Fall
Guarnaccias fünfter Fall
Guarnaccias zehnter Fall
Guarnaccias vierzehnter Fall
Drei Variationen über ein Thema
Von Franz von Assisi bis Therese von Lisieux
Von Bernhard von Clairvaux bis Teresa von Avila
Gesammelte Geschichten
in 15 Bildern
Zwischen 1968 und 1985 wurden in der Umgebung von Florenz acht Liebespaare ermordet – eine bis heute nicht restlos aufgeklärte Verbrechensserie. Magdalen Nabbs Roman über diesen wahren Fall ist plausible Hypothese und spannendes Stück Literatur zugleich.
Als Kind war er rundlich, langsam und in sich gekehrt – und das hat sich bis heute kaum geändert. Beim neusten Auftrag fühlt sich Maresciallo Guarnaccia vollkommen überfordert: Stapel von Unterlagen sollte er studieren, zu acht Mordfällen, die alle demselben voyeuristischen Triebtäter angelastet werden: dem Ungeheuer von Florenz, einem Mann, der Liebespaare nicht nur umbrachte, sondern auch noch ihre Leichen aufs Grausamste schändete. Der Hauptverdächtige – seit Jahren wegen eines anderen Verbrechens hinter Gittern – muss aus Mangel an Beweisen freigelassen werden. Wird jetzt das Morden weitergehen? Dies zu verhindern sowie Beweismaterial zu suchen ist Aufgabe einer Sonderkommission, der auch der Maresciallo angehört. Dabei quält ihn nicht nur die enorme Verantwortung, sondern auch der Zweifel, ob dieser Mann überhaupt das Ungeheuer ist – eine Frage, die sich Presse und Staatsanwalt überhaupt nicht stellen, sensationslüstern wie sie sind, und die er selbst nicht beantworten kann, solange er nicht alle Unterlagen kennt. Doch wie soll ein gemütlicher Mensch, der auch noch gestohlenen Handtaschen von alten Damen nachrennen und einem Freund bei einem kunsthistorischen Problem behilflich sein muss, wie soll ein Ehemann und Vater, der seine Familie nicht vernachlässigen will, so viel Arbeit bewältigen? Doch ein langsamer Carabiniere kann durchaus ein gewitzter Denker sein. Abseits vom Rampenlicht, ohne die Hilfe der neusten Technologien, verfolgt Maresciallo Guarnaccia überraschende Spuren.
»Ausgehend vom achtfachen Doppelmord, der an jungen Liebespaaren zwischen 1968 und 1985 in der Umgebung von Florenz begangen wurde, hat Nabb einen kriminologisch hochkomplizierten Fall aufgerollt. Nur durch die akribische und zähe Ermittlungsarbeit Guarnaccias gelingt es, Licht in das Dunkel zu bringen; zu einer eindeutigen Überführung des Täters kommt es am Schluß jedoch nicht. Guarnaccia ähnelt in vielen Dingen dem etwas zerstreut und hilflos wirkenden Fernseh-Kommissar Colombo; ist also kein strahlender Held. Aber seine über viele Jahre gesammelten Erfahrungen mit Kriminellen und das Vertrauen in seine Sinneswahrnehmungen – Guarnaccia riecht es förmlich, wenn jemand aus Angst lügt – lassen ihn die richtigen Schlüsse ziehen. Das bietet spannende Lektüre, die den Leser bis zum Schluß mitkombinieren läßt.«Berliner Morgenpost
»Nach und nach setzt sich im Kopf des Lesers zusammen, auf wessen Konto die entsetzlichen Schändungen gehen. Gewißheit gibt es allerdings, wie bei jedem wirklich guten Krimi, erst auf den letzten Seiten.«Deutsche Welle
»Der Oberstaatsanwalt geht in Pension und möchte die Akte gerne schließen: Zeit, einen Schuldigen zu finden und zu verurteilen. Acht Liebespaare hat das ›Mostro di Firenze‹ zwischen 1968 und 1985 ermordet. Magdalen Nabb, englische Krimiautorin mit Wohnsitz Florenz, hat sich des realen Falls angenommen und baut darum einen sorgfältig konzipierten Thriller mit erfundenen Personen. Ihr Held, der langsame und doch ungewöhnlich hartnäckige Carabiniere Maresciallo Guarnaccia, kommt immer mehr zur Ansicht, daß der festgenommene Tatverdächtige nicht der Schuldige ist, die Ermittlungen eine einzige Farce sind. Ein spannender Roman zwischen Realität und Fiktion – außerdem ein desillusionierender Blick auf die Mühlen der real existierenden italienischen Justiz.«Facts