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Meir Shalev  |  Esaus Kuß  |  Roman, Taschenbuch, 512 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Roman, detebe 22828, 512 Seiten
Erschienen im Jan. 1996

ISBN 978-3-257-22828-1
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 18.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Meir Shalev
Esaus Kuß

Eine Familiensaga
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama

Nach ›Ein Russischer Roman‹ (detebe 22586) legt Meir Shalev mit ›Esaus Kuß‹ eine zweite packende Familiensaga vor, die einen lebendigen Einblick in den heute schon zur Historie gewordenen Alltag Israels in den zwanziger, fünfziger und siebziger Jahren gibt. Drei Generationen einer jüdischen Bäckersfamilie: über Brot, Liebe und Leid, Streit und Versöhnung.

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›Jakob und ich sind herangewachsen und unserer Wege gegangen. Er hat, kurz zusammengefasst, die Frau geheiratet, die ich mir zugedacht hatte, hat die Bäckerei geerbt, die mein Vater mir zukommen lassen wollte, hat drei Kinder gezeugt und den Erstgeborenen verloren. Ich bin in die Vereinigten Staaten gefahren, habe keine Frau geheiratet, keine Kinder gezeugt und auch keine verloren. Das ist eigentlich schon die ganze Geschichte‹ – sagt der Erzähler Esau. Aber diese barocke Familiensaga ist viel mehr: Sie ist die Geschichte einer sephardischen Bäckersfamilie, die in einem kleinen Dorf östlich von Jerusalem eine Bäckerei gründet. Hier, rund um den Ofen, der das legendäre Brot herstellt, leben drei Generationen, die sich streiten und versöhnen – und am Ende doch auseinanderbrechen. Shalev gibt mit seiner faszinierenden mosaikartigen Erzähltechnik einen lebendigen Einblick in den heute schon zur Historie gewordenen Alltag Israels in den zwanziger, fünfziger und siebziger Jahren.

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»Es sind diese dramaturgische Intelligenz, diese stets wache Ironie, die aus Shalevs Roman ein Meisterwerk machen, einen farbigen chagallschen Bilderbogen, der von einem klaren Kopf geträumt wird. Respekt ja, Liebe ja, aber keine Sentimentalität, sondern aller kluger Spott der Welt.«Der Spiegel

»Shalev breitet nicht nur sein lokalgeschichtliches Wissen in farbenprächtigen Mosaiksteinchen aus, sondern präsentiert auch seinen hintergründigen Witz. Ein furios erzähltes Riesenmärchen, eine brillante Familiengeschichte, ein bewegender wie gleichermaßen wunderbar unterhaltender Roman.«Die Presse

»Trotz Ungezwungenheit ist der Autor Meir Shalev hochliterarisch und manchmal, vor allem wenn es um Liebe geht, lyrisch wie das Hohelied. Metaphern und Hyperbeln sprießen ihm wie Phlox und Rittersporn im Bauerngarten.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein opulenter und poetischer Roman, belebt von unverwechselbaren Gestalten, deren Gefühle und Handlungen von geradezu biblischer Vehemenz sind. Dies ist der zweite Roman, der von Meir Shalev in deutscher Sprache erscheint. Und wie beim ersten ist hier ein seltener literarischer Glücksfall anzuzeigen, denn Shalev beweist sich auch in diesem Buch als furioser Erzähler, der seine Personen so liebevoll und drastisch, so phantastisch und menschlich wahr lebendig zu machen versteht, daß die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile eine traurig-schönes und komisch-unterhaltsames Vergnügen ist.«Radio Bremen

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