Logo Diogenes Verlag
Urs Widmer  |  Die sechste Puppe im Bauch der fünften Puppe im Bauch der vierten  |  Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

detebe 22776, 176 Seiten
Erschienen im Sept. 1995

ISBN 978-3-257-22776-5
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Urs Widmer
Die sechste Puppe im Bauch der fünften Puppe im Bauch der vierten

und andere Überlegungen zur Literatur

Wie liest man als Autor andere Autoren? Urs Widmers Buch ist ein Erfahrungsbericht, in dem er sich als Schriftsteller in der heutigen Zeit definiert. Urs Widmer erzählt in bildreicher Sprache von Schriftstellern als Erinnerungselefanten, von ihrer Kassandra-Rolle, vom Schreiben als Widerstand gegen Unglück und Tod, dem Einfluß der eigenen Biographie, vom Jammer mit den Frauen und von befreiendem Humor.

Mehr zum Inhalt

»In Urs Widmers literarischem Puppen-Spiel geht es um die verschiedenen Gründe von Menschen, Bücher zu schreiben, um Avantgarde und Dichterfürsten, um Reisen quer durch die Fiktion, um Liebe, Tod und, nein, nicht den Teufel, sondern die Abgründe, die es für den Autor schreibend zu überwinden gilt. Unakademisch wirft Widmer die Frage auf, ob Literatur nicht die einzige Möglichkeit sei, extreme Gefühle und radikales Tun zu simulieren und somit als Schriftsteller sich und dem Leser bizarre Gegenwelten zu schaffen.«

StimmenAlle anzeigen

»Eines der schönsten Bücher, das in den letzten Jahren über Literatur, schreibende Menschen und ihre Leser geschrieben worden ist, ein lebenskluges, warmherziges Buch. Humorvoll eingebunden in eine Rahmenhandlung, steckt in der ›sechsten Puppe im Bauch der fünften Puppe ...‹ der ganze Urs Widmer: der belesene Melancholiker, der groteske Humorist, der gescheite Genußmensch und der sensible Rationalist, der sich jeder festgefügten Weltsicht widersetzt und Bücher schreibt, um den Tod ›ein Schnippchen zu schlagen‹. ›Die sechste Puppe im Bauch der fünften Puppe im Bauch der vierten und andere Überlegungen zur Literatur‹ ist kluger Essay, Aphorismensammlung, ehrlicher Erfahrungsbericht, augenzwinkernde Provokation, Plauderei und Bekenntnis.«Neue Zürcher Zeitung

»Germanistikstudenten sei’s angeraten: Das nächste Proseminar mit all den kruden Begrifflichkeiten zu schwänzen und sich statt dessen Widmers prosaischen Bildern vom Poetenleben anzuvertrauen.«Süddeutsche Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen