Die besten Cartoons
oder listige Geschichten und knallige Bilder
Ein kurzer Roman über die längste Geschichte der Welt
in 77 Stücken
Ein Märchen
Das Skizzenbuch
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Der fünfte Fall für Bruno, Chef de police
Der zweite Fall für Bruno, Chef de police
Der dritte Fall für Bruno, Chef de police
Aufsätze über Kunst und Künstler
Ausgewählte Geschichten
und andere Meistererzählungen
Die heiligen und profanen Erinnerungen des Hauptmanns Charles Ryder
Eine Biographie
Ein Hollywood-Roman
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie
Fragment eines Kriminalromans
Autobiographie
Erzählt von Urs Widmer
und andere Überlegungen zur Literatur
Kleine Prosa
Bericht eines Spaziergangs durch 33 seiner Gemälde
Frankfurter Poetikvorlesungen
Epistola: in carcere et vinculis sowie Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading
Extravagante Gedanken über die Magie der Schönheit und die allmächtige Kunst, Kritik als Schöpfung, das dekorative Geschlecht und die menschliche Tragikomödie
sowie 35 philosophische Leitsätze zum Gebrauch für die Jugend
Ein Essay
Eine Biographie
und vier weitere Kriminalstories
Wie liest man als Autor andere Autoren? Urs Widmers Buch ist ein Erfahrungsbericht, in dem er sich als Schriftsteller in der heutigen Zeit definiert. Urs Widmer erzählt in bildreicher Sprache von Schriftstellern als Erinnerungselefanten, von ihrer Kassandra-Rolle, vom Schreiben als Widerstand gegen Unglück und Tod, dem Einfluß der eigenen Biographie, vom Jammer mit den Frauen und von befreiendem Humor.
»In Urs Widmers literarischem Puppen-Spiel geht es um die verschiedenen Gründe von Menschen, Bücher zu schreiben, um Avantgarde und Dichterfürsten, um Reisen quer durch die Fiktion, um Liebe, Tod und, nein, nicht den Teufel, sondern die Abgründe, die es für den Autor schreibend zu überwinden gilt. Unakademisch wirft Widmer die Frage auf, ob Literatur nicht die einzige Möglichkeit sei, extreme Gefühle und radikales Tun zu simulieren und somit als Schriftsteller sich und dem Leser bizarre Gegenwelten zu schaffen.«
»Eines der schönsten Bücher, das in den letzten Jahren über Literatur, schreibende Menschen und ihre Leser geschrieben worden ist, ein lebenskluges, warmherziges Buch. Humorvoll eingebunden in eine Rahmenhandlung, steckt in der ›sechsten Puppe im Bauch der fünften Puppe ...‹ der ganze Urs Widmer: der belesene Melancholiker, der groteske Humorist, der gescheite Genußmensch und der sensible Rationalist, der sich jeder festgefügten Weltsicht widersetzt und Bücher schreibt, um den Tod ›ein Schnippchen zu schlagen‹. ›Die sechste Puppe im Bauch der fünften Puppe im Bauch der vierten und andere Überlegungen zur Literatur‹ ist kluger Essay, Aphorismensammlung, ehrlicher Erfahrungsbericht, augenzwinkernde Provokation, Plauderei und Bekenntnis.«Neue Zürcher Zeitung
»Germanistikstudenten sei’s angeraten: Das nächste Proseminar mit all den kruden Begrifflichkeiten zu schwänzen und sich statt dessen Widmers prosaischen Bildern vom Poetenleben anzuvertrauen.«Süddeutsche Zeitung