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Urs Widmer  |  Im Kongo  |  Roman, Taschenbuch, 224 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23010, 224 Seiten
Erschienen im April 1998

ISBN 978-3-257-23010-9
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 14.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Urs Widmer
Im Kongo

Der Altenpfleger Kuno erhält einen neuen Gast: seinen Vater. Kuno glaubte immer, sein Vater sei ein Langweiler, ohne Schicksal und ohne Geschichte – bis er mit einemmal merkt, daß dieser im Zweiten Weltkrieg einst Kopf und Kragen riskiert hat. Sein greiser Vater hat ein Schicksal, und was für eins! Eine Reise in die eigenen Abgründe beginnt, in deren Verlauf es Kuno bis in den tiefsten Kongo verschlägt.

Mehr zum Inhalt

Der Altenpfleger Kuno erhält einen neuen Gast: seinen Vater. In der Abgeschiedenheit des Altersheims kommen sie endlich zum Erzählen. Kuno glaubte immer, sein Vater sei ein Langweiler, ohne Schicksal und ohne Geschichte – bis er mit einem Mal merkt, dass dieser im Zweiten Weltkrieg einst Kopf und Kragen riskiert hat. Sein greiser Vater ›hat‹ ein Schicksal, und was für eins! Diese Erkenntnis verändert Kunos Leben. Eine Reise in die eigenen Abgründe beginnt, in deren Verlauf es ihn bis in den tiefsten Kongo verschlägt. Sehnsüchte werden wach und Träume wahr – dunkle Lichtungen und Königstreffen, verführerische Frauen und der Gesang des Urwalds: Jene lockende Ferne, die einst als Herz der Finsternis galt, wird zum abenteuerlichen Schauplatz von Wahnwitz, Wildheit und innerer Bewährung. Urs Widmer hat ein ebenso phantastisches wie realitätsstrotzendes Märchen geschrieben: von Männern, von Mördern, von Macht, von Magie. Und von Frauen.

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»Was die Erzählplanung, die Vernetzung der Motive, die Spiegelungen und Echos, die strategische Anlage der Geheimnisse und ihrer Auflösung betrifft, stößt Widmer in diesem Roman zu einer neuen Meisterschaft vor.«Die Zeit

»Ein Dickicht an Geschichten, zauberhaften Episoden, unerhörten Begebenheiten, eine grotesker als die andere, jede für sich beinahe ein eigenes kleines Buch wert, Kongo – da wird jeder zum ›Herz der Finsternis‹ greifen und noch einmal Conrads Kongo-Tagebuch vergleichend lesen. Vielleicht ist Urs Widmer in seiner ganzen grenzenlosen Fabulierlust noch nie so weit gegangen wie hier.«Tages-Anzeiger

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