Ein Fall für Kostas Charitos
Aufsätze neapolitanischer Kinder über die Camorra
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Waugh, Evelyn
Die heiligen und profanen Erinnerungen des Hauptmanns Charles Ryder
Waugh, Evelyn
Widmer, Urs
Autobiographie
Widmer, Urs
»Seit ich mit 12 Jahren mit dem Zeichnen anfing, wollte ich immer glückliche Menschen zeichnen.« Eine Kindheit, die nicht immer glücklich war, aber wie Sempé sie zeichnerisch umsetzte, wird für den Betrachter zu einem überwältigenden, farbigen und beglückenden Erlebnis. Eine Autobiographie in Bildern.
Jean-Jacques Sempé wird 1932 geboren und sofort zum schönsten Baby von Bordeaux gewählt. »Ich sah aus wie ein käseweißes Michelin-Männchen, fett und weich – scheußlich. Mit hellblauen Augen und blonden Haaren. Doch dann gab es Abzüge, weil ich Flohstiche hatte.« Ein lustiger Auftakt zu einer Kindheit, die »ziemlich grauenvoll und ein bisschen tragisch« sein wird, geprägt vom Gezeter der Mutter, von den Alkoholfahnen des Stiefvaters, von schallenden Ohrfeigen, großer Armut, von Scham und Einsamkeit. »Jeannot« träumt von einer besseren Welt. Er erfindet sie sich ab 12 Jahren mit dem Zeichenstift – und nutzt seinen Humor als Waffe gegen die Zumutungen des Lebens.
»Da dachte man, man wüsste bereits alles über Sempé: seinen ersten Job bei einem Weinhändler, den Traum von Karrieren als Fußballer und Jazzpianist, die Begegnung mit Chaval, die ersten Titelbilder für den ›New Yorker‹, die Erfindung (mit René Goscinny) des ›Kleinen Nick‹ ... Dabei haben wir das Wesentlichste verpasst: seine Kindheit.« L'Express
»Jenes Glück, das Sempé schon als Zwölfjähriger beim Zeichnen fand, teilt sich dem Betrachter direkt mit, ja es springt auf ihn über.«Weser-Kurier
»Immer strahlen seine kleinen zartbunten Figuren eines aus: den unbändigen Drang nach Freiheit. Sempé erzählt so lebensweise wie lebensgegerbt und lässt sich selbst Geständnisse entlocken. Sempé hat sich ein Werk abgerungen, das vor Freundlichkeit gegenüber den Menschen leuchtet – und dabei den Spott über das, was sie aus dem Leben machen, heiter werden lässt. Eines seiner größten Verdienste ist und bleibt aber die leuchtende Verteidigung der Kindheit.«Der Sonntag
»Man entwickelt bei der Lektüre des Gesprächs ein tieferes Verständnis für den Zauber von Sempés Leichtigkeit: Die Heiterkeit, die seinen Zeichnungen innewohnt, weiß um die Traurigkeit.«Neue Zürcher Zeitung