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Icon neues Buch Ingrid Noll  |  Ladylike  |  Roman, Hardcover Leinen, 336 Seiten | € (D) 10.00 / sFr 14.00* / € (A) 10.00

Roman, Hardcover Leinen, 336 Seiten
Erschienen im Okt. 2012

ISBN 978-3-257-05725-6
(D) 10.00 / (A) 10.00
sFr 14.00*
* unverb. Preisempfehlung

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Ingrid Noll
Ladylike

Sich im Alter ladylike in sein Schicksal bescheiden? Von wegen. Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit 73 noch etwas erleben. Jetzt, wo Männer und Kinder glücklich aus dem Haus geschafft sind, gründen sie eine Frauen-WG. Und sie brechen noch einmal auf, zu einer Reise durch Deutschland.

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›Wir könnten schmuggeln, stehlen, dealen, morden, einbrechen, erpressen und kidnappen, soviel wir wollten, keiner hätte uns je in Verdacht. Niemand könnte eine Personenbeschreibung abgeben, denn man schaut uns seit Jahren nicht mehr an. Wir grauen Panther sind die unsichtbare Geisterarmee der Nation.‹ Das geht der 73-jährigen Lore – gar nicht ladylike – durch den Kopf. Auf ihre alten Tage wohnt sie bei Anneliese, ihrer besten Freundin. Seit sie zehn sind, kennen sie sich, doch nun sind sie noch näher zusammengerückt: Sie leben in einer Zwei-Frauen-WG. Lores Mann hat sich eine Jüngere genommen, und Annelieses hat leider das Zeitliche segnen müssen. Gemeinsam hängen sie alten Erinnerungen nach. Schon droht sich alles sanft und sittsam einzuspielen. Da taucht Ewald auf, Annelieses erster Freund, den beide aus der Tanzstunde kennen. Auch er war natürlich nicht ein Leben lang allein. Ja, er ist reger, als seinen beiden alten Freundinnen lieb ist. Mit ihrem bewährten Humor zeigt Ingrid Noll, was das letzte Lebensdrittel an Überraschungen zu bieten hat. Dutt und Demut haben ausgedient. In ihren Sneakers sind die Seniorinnen aktiv. Und wenn sich die eigenen Kinder nicht um sie kümmern, dann lachen sie sich ein paar Studenten an ...

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»Ingrid Noll räumt auf mit dem Klischee, daß alte Menschen nur die Rollen ›gutmütige, Geschichten erzählende Oma‹ oder ›verkalkter, problematischer Opa‹ spielen dürfen. Bei ihr dürfen die Alten sein, wie sie sind, sowohl als auch und überraschend anders.«Westdeutscher Rundfunk

»Ingrid Nolls Geschichten über scheinbar ganz normale Frauen, die zu Verbrecherinnen aus verlorenem Lebensglück werden, zeichnen sich aus durch Menschengenauigkeit, Milieukenntnis – und durch eine ordentliche Portion schwarzen Humors.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit 73 gibt es immer noch reichlich Gelegenheiten, von sich selbst überrascht zu werden. Und genau diese Überzeugung ist das Kunststück, das Ingrid Noll wie keine andere beherrscht. Zwar kann sie ihre Leser nicht vor Hammerzehen bewahren, aber vor der Angst des Altwerdens schon. Der Charme ihres Damenkrimis ist enorm.«Berliner Zeitung

»Wie haben sich doch die Zeiten seit der braven Miss Marple geändert. Ältere Ladys in der heutigen Literatur sind so: Sie kiffen, sie klauen und sie stehen auf jüngere Männer. Nicht gerade damenhaft, aber genau so hat Ingrid Noll die beiden Protagonistinnen in ihrem neuen Buch beschrieben. Und nennt das Ganze im Titel auch noch ›Ladylike‹.«Berliner Morgenpost

»Eines jedenfalls ist gewiß: Zwei Frauen über 70 zählen längst noch nicht zum alten Eisen! Sie tun es so wenig wie ihre Autorin. Und die wartet mit einem furiosen Finale auf, das getrost als ein Höhepunkt in ihrem bisherigen Werk begriffen werden kann.«Mannheimer Morgen

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