Ein Fall für Kostas Charitos
Aufsätze neapolitanischer Kinder über die Camorra
Diogenes Kinder-Kalender
Diogenes Lyrik-Kalender
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Erzählungen
Andersch, Alfred
Herausgegeben von Jan Bürger
Andersch, Alfred & Frisch, Max
Briggs, Raymond
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Coelho, Paulo
Coelho, Paulo
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Coelho, Paulo
Coelho, Paulo
Coelho, Paulo
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Dalai Lama
de Winter, Leon
Djian, Philippe
Gebete/Ordensregeln/Testament/Briefe
Franz von Assisi
Wachtmeister Studer, Matto regiert, Die Fieberkurve, Der Chinese, Krock & Co.
Glauser, Friedrich
Mit einer Auswahl von Edward Goreys Geistern
Gorey, Edward
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Ilija Trojanow
Grünberg, Arnon
Hackl, Erich
Hartmann, Lukas
Hauptmann, Tatjana
Geschichten, Bilder und Lieder
Leon, Donna
Commissario Brunettis einundzwanzigster Fall
Leon, Donna
Ein Briefwechsel über die Kunst und die Kultur der Küche
Loetscher, Hugo & Vollenweider, Alice
Loriot
Loriot
Ein denkwürdiges Leben
Marcuse, Ludwig
McEwan, Ian
Modiano, Patrick
Diogenes Kalender
Sempé, Jean-Jacques
Sempé, Jean-Jacques
Sendak, Maurice
Suter, Martin
Ungerer, Tomi
Der fünfte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
und andere Meistererzählungen
Waugh, Evelyn
Die heiligen und profanen Erinnerungen des Hauptmanns Charles Ryder
Waugh, Evelyn
Widmer, Urs
Autobiographie
Widmer, Urs
›Der Geliebte der Mutter‹ handelt von der unerwiderten lebenslangen Liebe Claras zu dem berühmten Dirigenten Edwin, aufgezeichnet von ihrem Sohn. Es ist zugleich ein Roman über das Geld und die Macht, über die Umkehr der Verhältnisse und über das 20. Jahrhundert.
Als sie ihn kennenlernt, in den zwanziger Jahren in der Stadt am See, ist sie jung, schön und reich, er dagegen ein mittelloser junger Mann, der nur eines im Kopf hat: Musik. Neue Musik. Ein Orchester gründen, das Bartók, Krenek oder Prokofjew spielt. All die jungen Komponisten, die kein Mensch kennt. Am Ende ihres Lebens ist er ein berühmter Dirigent und der reichste Mann des Landes und sie ohne Geld und immer noch und immer mehr von einer Liebe zu ihm umgetrieben, von der weder er noch sonst jemand etwas weiß. ›Der Geliebte der Mutter‹ ist die Geschichte einer stummen, besessenen Leidenschaft, aufgezeichnet von ihrem Sohn. Es ist der Bericht einer Lebenstragödie, aus einer Distanz erzählt, in der sich der Schmerz schon fast wieder in Heiterkeit verwandelt hat.
»Ich habe sehr viel Sympathie für dieses Buch. Eine hochaufregende Geschichte, so ruhig, so leise, mit so viel Ironie und leisem Humor erzählt. Ein toller Kontrast zwischen Ton und Inhalt, und dieser Kontrast ist ein Kunstmittel von hoher Qualität.«Das literarische Quartett
»Urs Widmer hat vielleicht eine Liebesgeschichte erfunden. Sicher aber hat er eine Frauenfigur gefunden, die in den Himmel der Literatur eingehen wird. Vielleicht sitzt sie da ja schon, neben der Mutter aus Peter Handkes ›Wunschloses Unglück‹.«Süddeutsche Zeitung
»Eine große, anrührende Geschichte. Eine so bittere und traurige Geschichte, es könnte ein so bitterer und trauriger Roman sein - aber Urs Widmer ist ein Erzähler von solcher Eleganz, Leichtigkeit, von Witz sogar in dieser traurigen Beobachtung der gescheiterten Mutter, dass es ein Vergnügen, eine Lust ist, diesen kleinen Roman zu lesen. Angst, Einsamkeit, Verlust, Kummer - das beschreibt er mit leichter Hand, immer ist noch irgendwo ein bißchen Hoffnung auf ein anderes Leben, immer ist da der Glanz der Musik, immer sind da die erstaunten Augen des Erzählers, des Kindes, das diese lebenslang vergebliche Liebe der Mutter beobachtet, begleitet, erzählt. Groteske Komik noch im Tod - Urs Widmer ist ein Meister solcher Misch-Stimmungen. Ein grandioses Buch, verpassen Sie es nicht, bitte.«Westdeutscher Rundfunk