Reminiszenzen und lobende Worte aus 60 Verlagsjahren
Hinterhältige Weihnachtsgeschichten sowie acht Gedichte
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Kayankayas fünfter Fall
Arjouni, Jakob
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Ein Kinderkochbuch
Beaupré, Christine de & Goscinny, René & Sempé, Jean-Jacques & Valentin, Béatrice
Porträts deutscher Dichter von Lessing bis Dürrenmatt
Böhmer, Otto A.
Coelho, Paulo
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Djian, Philippe
Dörrie, Doris
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Fitzgerald, F. Scott
Goscinny, René
Die hundert schönsten Märchen aus ganz Europa
Hauptmann, Tatjana
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
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Aufsätze, Reden und Gespräche von Daniel Keel
Keel, Daniel
Leon, Donna
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Eine Art Biographie
Loriot
Mansfield, Katherine
Ein Fall für Kostas Charitos
Markaris, Petros
McAfee, Annalena
McCarten, Anthony
McCarten, Anthony
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Noll, Ingrid
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Rosenfeld, Astrid
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Searle, Ronald
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Sempé, Jean-Jacques & Süskind, Patrick
Diogenes Kalender
Simenon, Georges
Suter, Martin
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Ungerer, Tomi
Eine Geschichte aus Irland
Ungerer, Tomi
Waechter, F.K.
Walker, Martin
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
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Wells, Benedict
Widmer, Urs
Ein junger Mann vertieft sich in die Kriegs-Fotoalben seines Großonkels aus dem Ersten Weltkrieg. Und je mehr er sich fragt, wie dieser der Hölle unversehrt entkommen konnte, umso tiefer gerät er selbst hinein.
Im Frühling 1915 schreibt der deutsch-jüdische Offizier Ismar Manneberg aus dem Schützengraben einen Brief an eine Frau, die es nicht gibt – ein x-beliebiges Fräulein Müller –, schließlich schicken alle seine Kameraden Nachrichten in die Heimat. Völlig unerwartet erhält er eine Antwort. Die Zeilen der fremden Frau sowie die merkwürdigen Methoden eines Militärarztes helfen ihm, in der schrecklichen Realität des Stellungskriegs nicht den Verstand zu verlieren. Neunzig Jahre später findet ein Großneffe Ismar Mannebergs dessen Kriegs-Fotoalben und darin auch das verwischte Bild eines ›Spiegelkastens‹. Der junge Mann steckt gerade in einer persön- lichen und beruflichen Krise und verliert sich zunehmend in den körnigen Schwarzweißaufnahmen des Irrsinns. Und als eine E-Mail von ›WarGirl18‹ eintrifft, die etwas über den geheimnisvollen Spiegelkasten zu wissen scheint, gerät er vollends aus der Bahn. Weit zurückliegende Ereignisse erlangen eine ungeheure Sprengkraft bis hinein in die Gegenwart. Ein großer Stoff, den man zu kennen meint – aus einer radikal neuen Perspektive erzählt.
»Auch in seinem zweiten Roman überzeugt Christoph Poschenrieder als begnadeter Stilist. Er beweist, dass er sein Handwerk glänzend versteht und eine packende Geschichte leichtfüßig, stilistisch brillant und höchst lesenswert erzählen kann.«Buchjournal
»Sowohl die Aufbereitung einer verschatteten Epoche als auch die satirischen Szenen der modernen Informationsbranche sind spannend und angenehm nüchtern geschrieben.«Westfälischer Anzeiger
»Christoph Poschenrieders zweiter Roman ist ähnlich brillant wie sein Debüt. Auch wenn er eine vollkommen andere Geschichte beschreibt, bleibt er seinem bestechenden Stil treu. Poschenrieder erzählt in zwei Handlungssträngen: Aus der Sicht des Mannes in seiner ganz persönlichen Lebenskrise – und aus der Sicht des Großonkels. Dabei schildert er den Schrecken ohne Effekthascherei, aber so intensiv, dass man spürt, wie der Krieg den Menschen ›seelenblind‹ macht.«Westdeutsche Allgemeine Zeitung
»Christoph Poschenrieders Spiel mit Zeiten, Figuren und Räumen ist virtuos und sprachlich glänzend gestaltet. Dem Roman liegt eine großartige Idee zugrunde, die intelligent und handwerklich geschickt umgesetzt worden ist. Die Szenen vom Stellungskrieg in Frankreich sind teilweise an Drastik nicht zu überbieten, ohne dass sie plakativ wirken würden. Wie nebenbei werden Figuren eingeführt, die eine zentrale Rolle spielen, die dann unmerklich abtauchen, um unvermutet wiederzukommen. Die Lektüre ist Unterhaltung auf höchstem Niveau, die durchgehend höchste Konzentration verlangt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Christoph Poschenrieder hat mit ›Der Spiegelkasten‹ einen inhaltlich aufwühlenden und sprachlich erstklassigen Roman geschrieben, dem es gelingt, die Schrecken des Ersten Weltkriegs so zu schildern, als läse man über sie zum ersten Mal. Sein Roman zeugt von einer großen Fabulierlust und Fabulierkunst, da Poschenrieder diese Lust in eine künstlerisch äußerst niveauvolle Sprache umzusetzen versteht. Was noch immer den Kern guter Literatur ausmacht!«Saarländischer Rundfunk