Fitzgerald, F. Scott
Fitzgerald, F. Scott
Goscinny, René & Sempé, Jean-Jacques
Leon, Donna
Leon, Donna
McCarten, Anthony
Noll, Ingrid
Schlink, Bernhard
Suter, Martin
Ungerer, Tomi
Vercors
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Autor
F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, hatte nach den Studienjahren in Princeton mit 24 Jahren sein Ziel erreicht: Sein erster Roman ›Diesseits vom Paradies‹ machte ihn auf einen Schlag berühmt und reich, mit seiner Frau Zelda stand Fitzgerald im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. Alles endete im schrecklichen Kater der Wirtschaftskrise. Alkohol, Zank und Geldprobleme zerstörten die Ehe mit Zelda. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.
»Fitzgerald wurde aus Liebe zum Schriftsteller. Aus zuerst unerfüllter, dann aus erfüllter und zum Schluss aus überfüllter Liebe zu seiner Zelda. 1918, als unerfahrener Offizier von 22, lernte Fitzgerald die verwöhnte höhere Tochter Zelda Sayre kennen. Die beiden verlieben sich, doch weil Fitzgerald kein Geld hat, löst Zelda die Verlobung. Fitzgerald setzt alles auf seinen ersten Roman ›Diesseits vom Paradies‹, die autobiographische Geschichte eines jungen, schrecklich versnobten Princeton-Abgängers, der sein Leben mit Schreiben, Frauen und Trinken verbringen will. Er erscheint 1920, wird ein BestseIler, Zelda lässt sich heiraten, die beiden werden zum New Yorker Glamourpaar schlechthin. 1922 folgt ›Die Schönen und Verdammtem‹, 1924 ziehen sie samt Tochter nach Europa, 1925 erscheint ›Der große Gatsby‹, 1930 verbringt Zelda den Sommer in einer psychiatrischen Klinik in der Schweiz. 1931 kehren sie nach Amerika zurück, 1933 beendet er die zweite Fassung von ›Zärtlich ist die Nacht‹, damals ein Misserfolg sondergleichen, und lässt eine zweite, von der Struktur her schlichtere Fassung folgen, die ihm auch keine Anerkennung bringt. Er wird vollends zum Trinker, Zelda wird vollends depressiv, 1939 beginnt er den unvollendet bleibenden Roman ›Die Liebe des letzten Tycoon‹, 1940 stirbt er nach zwei Herzinfarkten 44j-ährig in Hollywood. Seine Frau stirbt sieben Jahre später beim Brand einer psychiatrischen Klinik.«Tages-Anzeiger
Sprecher
Anna Thalbach wurde 1973 in Berlin in eine Schauspielfamilie hineingeboren. Neben verschiedenen Theaterengagements gibt sie 1990 ihr Spielfilmdebüt in Hark Bohms ›Herzlich willkommen‹ und ist fortan in vielen Fernsehproduktionen zu sehen. Für ihre Leistungen erhält sie u.a. 1993 den Max-Ophüls-Darstellerpreis und für ihre Nebenrolle in ›Tatort: Kindstod‹ 2001 den Deutschen Fernsehpreis. Neben ihrer Fernseh-, Kino- und Theaterarbeit spricht sie auch etliche Hörbücher (2008 Deutscher Hörbuchpreis).