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Jean-Jacques Sempé

Foto: © Lian Hong / Opale

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Jean-Jacques Sempé

Autor

Jean-Jacques Sempé, geboren 1932 in Bordeaux, lebt in Paris. Die Karikaturen in ›Paris Match‹, ›Punch‹, ›Marie-Claire‹ und in ›L’Express‹ waren nur erste Schritte zum Höhepunkt beim ›New Yorker‹, für den er ab 1978 arbeitete. Unumgänglich ist es, zusammen mit Sempé Namen wie René Goscinny, Modiano und Patrick Süskind zu erwähnen. Ohne sie wären Figuren wie der kleine Nick, Catherine, die kleine Tänzerin, und Herr Sommer undenkbar.

»Als einfühlsamer Menschenbeobachter zeigt er ironisch-melancholisch die Mißverhältnisse von Mensch und übertechnisierter Hochhaus- und Autokultur auf, macht die Gegensätze des friedlichen Bürgers und des bedrohlichen Großstadtrummels, das kleine Glück des Einzelnen und das konsumdiktierte der Gesellschaft sichtbar. Er zeichnet die großen Sehnsüchte aber auch die Schwächen der Menschen und ihre eingeengten Möglichkeiten. Sein Humor entsteht meist aus dem Zusammenprall zwischen einer unpersönlichen Konsumwelt und dem von ihr erfaßten Einzelnen. Diese bewegt graziösen, zugleich distanzierten Bilder erteilen keine Botschaft, predigen keine Moral, sondern bringen den Betrachter zum Schmunzeln und stimmen ihn nachdenklich.«Wiener Zeitung

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René Goscinny

Foto: © IMAV Éditions Paris – alle Rechte vorbehalten

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René Goscinny

Autor

René Goscinny, 1926 in Paris in eine jüdische Familie geboren, 1928 auf einem Frachtschiff nach Argentinien emigriert, wo er bis 1945 aufwächst, sucht sein Glück in New York (wo er die großen Namen der Comics kennenlernt) und findet es in Belgien, später in Paris, wo er am 5. November 1977 stirbt. Seine ›Asterix‹- und ›Lucky-Luke‹-Alben wurden weltweit inzwischen über eine halbe Milliarde Mal verkauft. 2009 wurde der ›Kleine Nick‹ (weltweit über 10 Millionen Bücher in 33 Ländern), zu dem Jean-Jacques Sempé die Bilder zeichnete, von Laurent Tirad mit Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlain u.a. verfilmt.

»Die Geschichten vom kleinen Nick sind seit Jahrzehnten Klassiker der Kinderliteratur, die auch viele Erwachsene begeistert.«Stuttgarter Zeitung

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Rufus Beck

Foto: © Christian Kaufmann / vanit.de

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Rufus Beck

Sprecher

Rufus Beck, 1957 geboren, war von 1989 bis 1994 am Bayerischen Staatsschauspiel München engagiert. Seit 1994 arbeitet er als freier Schauspieler, u.a. an den Münchner Kammerspielen, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Berliner Ensemble. Sein Kinodebüt gab er 1991 in Sönke Wortmanns ›Kleine Haie‹. Der Durchbruch gelang 1994 u.a. mit dem Film ›Der bewegte Mann‹. Rufus Beck ist Sprecher und Regisseur zahlreicher Hörbücher und wurde vor allem als die Stimme von ›Harry Potter‹ populär.

»Er schafft es, einzig mit seiner Stimme - mal frech, mal schmollend, mal wütend, dann wieder leise - tausend Bilder im Kopf der Hörer entstehen zu lassen. Und oft geht es einem so, dass man sich ans Weiteratmen erinnern muss, wenn Beck mal wieder spielerisch genial fünf Personen am Stück seine Stimme verleiht, sie miteinander diskutieren und auch streiten lässt und dabei nie die Tonlagen verwechselt oder gar außer Puste gerät.«Die WOCHE

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