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Icon neues Buch Georges Simenon  |  Der Mörder  |  Roman, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 9.00 / sFr 16.00* / € (A) 9.30

Roman, detebe 24107, 176 Seiten
Erschienen im Jan. 2011

ISBN 978-3-257-24107-5
(D) 9.00 / (A) 9.30
sFr 16.00*
* unverb. Preisempfehlung

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Georges Simenon
Der Mörder

Ausgewählte Romane
Aus dem Französischen von Lothar Baier

Vor einem Jahr hat Dr.Hans Kuperus aus Sneek (Niederländisch-Friesland) einen anonymen Brief bekommen. Darin stand, daß seine Frau Alice ein Verhältnis mit dem Lebemann Schutter habe. Ein Jahr lang braucht Dr. Kuperus, um einen Entschluß zu fassen. Doch dann geht alles ganz schnell. Und das Leben des Arztes ist von Grund auf verändert.

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Ein Jahr braucht Dr. Kuperus, um sich den Tatsachen zu stellen: dass seine Frau ihn mit dem geachteten Stadtrat und notorischen Frauenhelden betrügt – mit dem Mann, der er selbst gern wäre. Dann fällt der Arzt seine Entscheidung und setzt sie an einem verschwiegenen Kanal in die Tat um. Anschließend wartet er darauf, dass er endlich so leben darf wie vor ihm sein toter Rivale. Und er wartet auf Strafe. Und wartet.

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»Der ›Mörder‹ ist Arzt in einer holländischen Kleinstadt. Nach einem Mord lebt nicht der Ermordete, sondern der Mörder weiter. Aber wie lebt er weiter? Noch wichtiger: wie erlebt er weiter, was um ihn herum geschieht? Simenon beschreibt mit akribischer Genauigkeit die Deformation von Wahrnehmungen, die zunehmende Unfähigkeit, unter bis dahin Gleichen zu verkehren, die aufhören, den (unentdeckten) Mörder als ihresgleichen zu behandeln, keineswegs, weil sie ihn sofort abstoßen wollen, sondern weil er selber, verändert durch das Bewußtsein seiner Tat, aufgehört hat, ihnen gleich zu sein, und immer mehr an Ähnlichkeit verliert.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine Studie über Zwangsvorstellungen und Irrsinn, welche Simenon wie unter Zwang unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg schrieb, in seiner vielleicht fruchtbarsten und schöpferischsten Phase.«The New Yorker

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