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Stothard, Anna
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Suter, Martin
Szczypiorski, Andrzej
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Waugh, Evelyn
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Yoshimoto, Banana
Die Morde an mehreren Bankern lassen die griechische Finanzwelt erzittern. Die Krise trifft inzwischen jeden, auch die, die sich in Sicherheit wähnten – und Kommissar Charitos steckt mittendrin.
Die Krise legt Griechenland lahm. Niemand hält mehr die Arbeitszeiten ein, überall wird diskutiert und protestiert. Arbeitnehmer, Rentner und Studenten gehen auf die Straße, und ihre Demonstrationszüge verstopfen das Zentrum Athens mehr, als es der Verkehr je tat. Auch Familie Charitos muss den Gürtel enger schnallen. Gerade haben Kostas und Adriani noch die Hochzeit ihrer einzigen Tochter Katerina ausgerichtet und sich zum ersten Mal seit dreißig Jahren ein neues Auto geleistet – und nun wissen sie nicht mehr, wie sie die Raten abzahlen sollen. Als dann innerhalb weniger Tage zwei Banker auf grausame Weise umgebracht werden, herrscht in der Finanzwelt höchste Alarmstufe. Auch weil Presse und Polizei die Hypothese eines Terroranschlags nicht ausschließen. Der Hass auf die Banken scheint in der Tat immer größer zu werden: Die Stadt wird über Nacht mit Plakaten tapeziert, auf welchen die Bürger zur Verweigerung der Rückzahlung von Krediten aufgefordert werden. Die Krise mit ihren Auswüchsen beschert Kostas Charitos und der Athener Polizei mehr Arbeit und Hektik denn je zuvor. Geduld und Sorgfalt wären angesagt, doch dafür hat niemand Zeit. Denn Zeit ist Geld, und Geld gibt’s keins.
»London hat Sherlock Holmes, Venedig Commissario Brunetti, Athen hat Kostas Charitos. Nach sechs Romanen ist er Kult geworden und sein Schöpfer, Petros Markaris, zum Krimistar.«Wien live
»Petros Markaris skizziert ein düsteres Bild des Landes, seine wunderbar gezeichneten Figuren sind einem aber immer irgendwie sympathisch. Anhand einzelner Gesprächsfetzen vermag Petros Markaris die herrschende Stimmung präzise wiederzugeben. ›Faule Kredite‹ ist die ideale Lektüre zur Lage in Griechenland. Wenn Markaris in lustvoller Detailtreue beschreibt, wie sein Kommissar Charitos duch den Straßenwirrwarr Athens navigiert, lernt man Griechenland besser kennen als bei jeder Ferienreise. Als Leser ist man mittendrin.«Weltwoche
»Selten war ein Krimi so brennend aktuell. Interessanter noch als die solide Krimihandlung sind die Skizzen eines Landes, dessen Volksseele kocht.«Westdeutsche Allgemeine Zeitung
»Wie geht es weiter mit Griechenland? Natürlich hat auch Markaris kein Patentrezept auf Lager. Aber dass in Griechenland die Uhren anders gehen, weiß man nach der Lektüre dieses bissigen Krimis auf jeden Fall. Nun kann Kommissar Charitos allerdings statt mit 55 Jahren erst mit 60 in Rente gehen. Seine Fans dürfen auf weitere Fälle hoffen.«Esslinger Zeitung
»Petros Markaris hat mit seiner Themenwahl eine gute Nase bewiesen. Und zum Glück für den Leser verliert er sich nicht in unübersichtlichen finanztechnischen Details. Im Gegenteil: Dass auch Kommissar Charitos nicht so genau weiß, was ein Hedge-Fonds ist, macht ihn durchaus sympathisch. Dieser Krimi ist auch für Finanzlaien verständlich, damit spannend - und natürlich hochaktuell.«Financial Times Deutschland
»Der knorrig-charismatische Kostas Charitos ist einer der originellsten Kommissare der heutigen Kriminalliteratur. Die Serie um ihn ist der Einbruch der griechischen Tragödie in den Unterhaltungsroman.«Die Tageszeitung