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Kitchen

Kitchen

Aus dem Japanischen von Wolfgang E. Schlecht. Mit einem Essay von Giorgio Amitrano und einem Nachwort der Autorin
Als Mikage ihre Großmutter verliert, ist sie vollkommen allein in der großen Wohnung. Nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt ihr vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Es entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne »Mutter« Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit.
Mehr zum Inhalt
Banana Yoshimotos Erfolg ist kein Geheimnis. Eine ganze Generation kann sich mit diesem Buch identifizieren, dessen Schauplatz zwar Tokyo ist, das aber auf der ganzen Welt spielen könnte. Es packt alle jungen Leute, die der Großstadt verfallen sind und zugleich mit ihrer Anonymität kämpfen. Es handelt von film– und fernsehbesessenen Jugendlichen, die sich im Slang der Comics ausdrücken. Von jungen Menschen, die lebenshungrig und zugleich voller unbestimmter Ängste sind, die von ihren romantischen Gefühlen umgetrieben werden. Alle sind sie furchtbar einsam, möchten vor Traurigkeit vergehen – und können sich im nächsten Moment nicht halten vor Lachen. Bananas Helden sind Menschen voller Lebenslust, ganz ihren Stimmungsumschwüngen ausgeliefert, und sie reagieren mit allen Sinnen auf die Aura eines Zimmers, auf die Ausstrahlung eines Menschen. Ihre schnoddrige Zärtlichkeit hat Banana wunderbar eingefangen. Mit der Großmutter verliert die junge Mikage den einzigen Menschen, der ihr von der Familie noch geblieben ist. Die viel zu große Wohnung bedrückt sie, und nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den ersehnten Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Und der warme Bauch der Küche wird für sie, die nun allein auf sich gestellt ist, überall zum Inbild von Schutz und Geborgenheit. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt Mikage vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. In einem luxuriösen Apartment hoch über der Stadtlandschaft von Tokyo entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne »Mutter« Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit. Mikage blickt in eine Zukunft, in der so ziemlich alles offen ist.

Taschenbuch
208 Seiten
erschienen am 15. März 1994

978-3-257-22700-0
€ (D) 10.00 / sFr 13.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
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»Ein Kultbuch mit dem immensen Vorzug, auch außerhalb Japans auf Anhieb verstanden, wenn nicht verschlungen zu werden.«
Heiner Boehncke / Radio Bremen
»Banana Yoshimoto schreibt klar, eindringlich und entwaffnend. Die Geschichte, die sie erzählt, erscheint einem vertraut und seltsam zugleich.«
Michiko Kakutani / The New York Times
»Mit Zärtlichkeit, Humor und leiser Ironie wird erzählt von einer aufkeimenden, irgendwie doch schon reifen Liebe, die Tod und Einsamkeit überwindet.«
Cash, Zürich
»Ein Kultbuch mit dem immensen Vorzug, auch außerhalb Japans auf Anhieb verstanden, wenn nicht verschlungen zu werden.«
Heiner Boehncke / Radio Bremen
»Banana Yoshimoto schreibt klar, eindringlich und entwaffnend. Die Geschichte, die sie erzählt, erscheint einem vertraut und seltsam zugleich.«
Michiko Kakutani / The New York Times
»Mit Zärtlichkeit, Humor und leiser Ironie wird erzählt von einer aufkeimenden, irgendwie doch schon reifen Liebe, die Tod und Einsamkeit überwindet.«
Cash, Zürich
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