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Farm der Tiere

Farm der Tiere

Ein Märchen
Aus dem Englischen von Michael Walter. Mit einem Nachwort des Autors
»Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort.«
Kindlers Neues Literatur Lexikon
Mehr zum Inhalt
Mit knapper Not war George Orwell 1937 den Agenten Stalins im Spanischen Bürgerkrieg entkommen. Zurück in London, begann ihn die Frage zu beschäftigen, wie eine genuin revolutionäre Bewegung so gründlich unter die Kontrolle eines Diktators geraten konnte. Zwischen November 43 und Februar 44 schrieb Orwell seine Parabel ›Farm der Tiere‹. Es erwies sich als äußerst schwierig, einen Verleger dafür zu finden: Orwells Verleger Victor Gollancz, der das Optionsrecht innehatte, Jonathan Cape, T.S. Eliot von Faber and Faber und viele andere waren der Meinung, dass jede Kritik an den Sowjets den Nazis, also dem gemeinsamen Feind, »in die Hände spiele«, und wollten von einer Veröffentlichung nichts wissen. Im Juni 1944 wäre das Manuskript beinahe einem deutschen Luftangriff zum Opfer gefallen: In Orwells Wohnung stürzte die Decke ein. Orwell entdeckte sein Manuskript unter den Trümmern, ramponiert, aber noch lesbar. Ende Juli unternahm Orwell einen letzten Versuch: Er schickte sein Manuskript an Fredric Warburg, der – trotz sehr knappem Papierkontingent – sofort zusagte. Schon mit 5000 verkauften Exemplaren wären Autor und Verleger zufrieden gewesen – ›Farm der Tiere‹ aber wurde einer der größten Bestseller der Literaturgeschichte. Es sollte die Fabel des Jahrhunderts werden.

Taschenbuch
160 Seiten
erschienen am 01. Januar 1973

978-3-257-20118-5
€ (D) 9.00 / sFr 12.00* / € (A) 9.30
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
Drucken
»Seit ›Gullivers Reisen‹ ist keine Parabel geschrieben worden, die es an Tiefe und beißendem Spott mit der ›Farm der Tiere‹ aufnehmen kann.«
Arthur Koestler