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Denken mit Oscar Wilde

Denken mit Oscar Wilde

Extravagante Gedanken über die Magie der Schönheit und die allmächtige Kunst, Kritik als Schöpfung, das dekorative Geschlecht und die menschliche Tragikomödie
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Wolfgang Kraus
Als der junge Oscar Wilde mit seinem ersten, von der Kritik nicht sonderlich wohlwollend aufgenommenen Gedichtbändchen in der Tasche zum ersten Mal nach Amerika einreiste, antwortete er dem Zollbeamten auf seine Frage, ob er etwas zu verzollen habe: »Nur mein Genie, weiter nichts.« Oscar Wilde war ein fleischgewordenes Bonmot, er schockierte und entzückte seine Zeitgenossen durch Paradoxien, die oft nichts anderes waren als verfrühte Wahrheiten der Zukunft, und die für uns heute weitaus näher und ernster sind als für die Gesellschaft, die sie belachte. Wolfgang Kraus hat aus Oscar Wildes Werk die besten, verblüffendsten Aphorismen – und deren gibt es viele – herausgesiebt. Das Ergebnis ist ein Brevier für den Dandy, für den Wilde-Liebhaber, für jeden, der extravagant denkt.

Taschenbuch
128 Seiten
erschienen am 24. Februar 2009

978-3-257-23887-7
€ (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20
* unverb. Preisempfehlung
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»Seine brillantesten Bücher, funkelnd vor Epigrammen, machen ihn zum scharfsinnigsten Rhetoriker des vorigen Jahrhunderts.«
James Joyce