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Hartmut Lange  |  Vom Werden der Vernunft  |  Stück, Taschenbuch, 400 Seiten | € (D) 13.90 / sFr 19.90* / € (A) 14.30

Stück, detebe 21676, 400 Seiten
Erschienen im Aug. 1999

ISBN 978-3-257-21676-9
(D) 13.90 / (A) 14.30
sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hartmut Lange
Vom Werden der Vernunft

und andere Stücke fürs Theater

Hartmut Langes Dramen aus den Jahren 1960 bis 1976 dokumentieren einen doppelten Abschied: Ausgehend vom Hegelschen Rationalismus und der Sozialutopie von Karl Marx enden sie in der Melancholie über das Verschwinden jeglicher Vernunft und beschwören die Erinnerung an jene Gesellschaft, deren erklärter Gegner Lange war: an den märkischen Adel und an das Spätbürgertum.

Mehr zum Inhalt

Langes Dramen der Jahre 1960–1976 sind immer noch eine Herausforderung an die Theater in Ost und West; auch haben sie sich der neueren modischen Liberalisierung verweigert. Im östlichen Teil Deutschlands wurden sie verboten. Die Dramen dokumentieren einen doppelten Abschied: Ausgehend vom Hegel’schen Rationalismus und der Sozialutopie von Karl Marx, enden sie in der Melancholie über das Verschwinden jeder Vernunft und beschwören die Erinnerung an jene Gesellschaft, deren erklärter Gegner Lange war: an den märkischen Adel und an das Spätbürgertum. Inhalt: Arbeiten im Steinbruch Senftenberger Erzählungen oder Die Enteignung Marski I Der Hundsprozeß II Zwischenspiel III Herakles König Johann Die Gräfin von Rathenow Die Ermordung des Aias oder Ein Diskurs über das Holzhacken Trotzki in Coyoacan

StimmenAlle anzeigen

»Lange ist fähig, Gedanken zu kritisieren, ohne dabei den Menschen, der sie äußert, zu verurteilen – es ist die kostbare Fähigkeit der Komödienschreiber.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hartmut Lange hat einen festen Platz in der deutschen Literatur der Gegenwart. Dieser Platz ist nicht bei den Lauten, den Grellen, den Geschwätzigen, sondern bei den Nachdenklichen, bei denen, die Themen und Mittel sorgfältig wählen.«Kieler Nachrichten

»Lange verdient es, daß man ihn mit ganz besonderer Aufmerksamkeit liest, denn er unterscheidet sich deutlich von lautstarken Trommlern wie Grass oder Böll jenseits des Rheins. Man wird an die Dramen Maeterlincks und Wedekinds erinnert.«Le Figaro

»Hartmut Langes ästhetische Mittel, entwickelt an Brecht, Molière, Shakespeare, sperren sich gegen alle hierzulande geläufige Produktion.«Theater heute

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