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Magdalen Nabb  |  Vita Nuova  |  Roman, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23942, 336 Seiten
Erschienen im Juli 2009

ISBN 978-3-257-23942-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 14.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Magdalen Nabb
Vita Nuova

Guarnaccias vierzehnter Fall
Aus dem Englischen von Ursula Kösters

Auf einer Anhöhe mit Blick auf Florenz steht das alte Landgut des Signor Paoletti, das er mit viel Pomp hat renovieren lassen. Doch so nobel, wie Paoletti tut, ist er bei weitem nicht. Mehr als einen schwarzen Fleck hat er auf seiner Weste, und als Guarnaccia die ›Personalvermittlung‹ näher untersucht, die Paoletti betreibt, wird der Maresciallo handfest bedroht.

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Guarnaccia wird zu einem Mordfall außerhalb von Florenz gerufen. In einem protzig renovierten Landgut lebt Signor Paoletti mit Frau, zwei Töchtern, seinem unehelichen Enkelkind und zwei Hausangestellten. Die älteste Tochter Silvana wurde brutal ermordet. Für Paoletti ist klar, dass es Raubmord war, doch Guarnaccia bemerkt, dass die Details nicht stimmen. Mit Hilfe des Boulevardjournalisten Nesti, der ihm noch einen Gefallen schuldet, findet Guernaccia heraus, dass Paoletti sein Vermögen einer kurzen, aber steilen Karriere als Zuhälter verdankt. Da wird Guarnaccia natürlich hellhörig, denn Paoletti betreibt inzwischen eine Personalvermittlung, die billige Arbeitskräfte aus Mittel- und Osteuropa importiert. Formal ist alles korrekt, alle vermittelten Putzfrauen, Gärtner und Kindermädchen haben gültige Pässe und Visa. Doch gibt es noch ein Schattenbusiness, und da geht es ganz anders zu. Der Fall zieht derartige Kreise, dass Guarnacia zum ersten Mal die Kündigung einreicht, um sich und seine Familie zu schützen.

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»Nabbs Gespür für heikle Themen und deren realitätsnahe Umsetzung ist auch im unwiederruflich letzten Fall für Guarnaccia ruchbar. Diesmal geht es unter anderem um das für Italien notorische Problem der clandestini, der illegalen Einwanderer. Die Schattenseiten der ansonsten so lichten Arno-Metropole stellt Nabb dabei so überzeugend dar wie das Milieu des importierten Prekariats.«Die Welt

»Ein fein gestrickter Fall, von höchsten Höhen in grausige Tiefen führend, mit einem überzeugenden Maresciallo in Höchstform!«Buchkultur

»Meisterhaft und unbarmherzig bis zur letzten Zeile.«Aachener Zeitung

»Magdalen Nabb hat auch in diesem Krimi das florentinische Alltagsleben von Beamten, Hausfrauen, verwöhnten Kindern und reichen Protzen unmittelbar eingefangen. Sie erweist sich einmal mehr als Spezialistin für Lebensstil und Ambiente einer Stadt. Vor allem in die Gedankenwelt des Staatsdieners mit dem grossen Herzen für die Belange der kleinen Leute, mit einer Abneigung gegen Touristen und einer Vorliebe für Schokotorte und fette Wurst taucht sie tief ein. Dafür gebührt ihr Respekt.«Deutsche Presse Agentur

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