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Fragen und Antworten rund um das Reisen mit Ingrid Noll

Diogenes Autorin Ingrid Noll, die in China aufwuchs, ist in 86 Lebensjahren viel gereist, hat dabei Kurioses erlebt und viele Eindrücke gesammelt. Passend zur Urlaubszeit beantwortet die Autorin einige Fragen rund um das Reisen. Sie berichtet von vielfältigen Reiseerlebnissen, eindrücklichen Orten und den besten Reisebgleitern.

Foto: Renate Barth / © Diogenes Verlag
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Die Literatur im Ernstfall. Laudatio auf Daniela Krien von Rainer Moritz

Am 20.5.2021 erhielt die Leipziger Schriftstellerin Daniela Krien, Autorin von Die Liebe im Ernstfall und Muldental, den Sächsischen Literaturpreis 2020.

Die Preisverleihung kann hier nachgesehen werden. Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses, Autor und Literatrukritiker, thematisiert in seiner Laudatio die bisherigen Werke von Daniela Krien, ihre Menschenkenntnis und Lebensklugheit, das Thema Freiheit und Lebensgeschichten.
Am 28.7.2021 ist Daniela Kriens neuer Roman Der Brand erschienen.

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»Um das Handeln und um das Entscheiden unter Ungewissheit, wie wir handeln sollen, kommen wir nicht herum.« Ein Interview mit Bernhard Schlink

Bernhard Schlinks erstes Theaterstück 20. Juli –  Ein Zeitstück ist ein Lehrstück über Moral, Verantwortung und Entscheidung. Darin lässt er Schülerinnen und Schüler den Fragen nachgehen, ob sich Geschichte wiederholt und wann gehandelt werden muss. Der Autor im Diogenes-Interview mit Svenja Flaßpöhler (Chefredakteurin Philosophie Magazin).

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»30 Jahre friedliche Revolution«: Eine Erzählung von Yadé Kara zum Mauerfall

2003 erschien einer der wohl ungewöhnlichsten Romane über den Mauerfall: Selam Berlin von Yadé Kara. Der Roman handelt von dem neunzehnjährigen Hasan Kazan, der an jenem Tag begeistert beschließt, Istanbul zu verlassen und nach Berlin zurückzukehren.

Zum Anlass des heutigen dreißigjährigen Jubiläums des Mauerfalls, und 16 Jahre nach dem Erscheinen ihres davon inspirierten Romans, hat Yadé Kara nun eine kurze Erzählung geschrieben, die erneut den Mauerfall thematisiert. Sie beschreibt darin eine Szene am Grenzkontrollpunkt Dreilinden.

Yadé Kara in den Kulissen der ARD Tagesschau am 9. November 1989, aufgenommen im Rahmen der Aktion Throwback ’89) Foto: © Yadé Kara
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Lukas Hartmann im Interview zu seinem neuen Roman ›Der Sänger‹

September 1942. Joseph Schmidt, begnadeter Tenor, Liebling der Frauen, Jude, schwer krank, sitzt im Wagen eines Schleppers, der ihn aus Vichy-Frankreich über die Schweizer Grenze bringen soll. Er hat Angst. Eine lange Odyssee über Wien, Brüssel, Südfrankreich liegt schon hinter ihm. Wird sie in der freien, demokratischen Schweiz ein gutes Ende finden? Heute erscheint Lukas Hartmanns neuer Roman »Der Sänger«.

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»Die heutigen Paarbeziehungen müssen ständig neu austariert werden, und die Erwartungen sind oft unerfüllbar hoch.« Daniela Krien im Gespräch über ihren neuen Roman

In ihrem neuen Roman Die Liebe im Ernstfall erzählt Daniela Krien die Geschichte von fünf Frauen, deren Lebenslinien das Schicksal überkreuzt. Fünf Frauen, fünf verschiedene Lebensentwürfe – und die Erkenntnis, dass Freiheit nur eine andere Form von Zwang ist: der Zwang zu wählen.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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»Er hat sowohl das eigene als auch das Leben anderer hochgeschätzt. Darin ist er mir ein Vorbild.« Erich Hackls neues Buch ›Am Seil‹

Diese Erzählung gäbe es nicht ohne das Versprechen, das Lucia Heilman sich selbst gegeben hat: den passionierten Bergsteiger Reinhold Duschka (1900–1993) zu würdigen, der sie und ihre Mutter vor der Deportation in ein nazideutsches Vernichtungslager bewahrt hat. Auf Lucias Erinnerungen gestützt, spannt Erich Hackl einen weiten Bogen bis in die Gegenwart – in ein Europa, in dem mehr denn je Zivilcourage gefragt ist.

Lucia Heilman bei Reinhold Duschka, ca. 1940. Foto: Privatbesitz Dr. Lucia Heilman
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Eine aktuelle Botschaft

»Das Boot ist voll!« – Dieser Satz wurde während des Zweiten Weltkriegs von vielen Schweizern im Munde geführt. Heute hört man ihn wieder vermehrt. Der Journalist und Schriftsteller Alfred A. Häsler setzte sich 1967 als einer der Ersten kritisch mit der Schweizer Flüchtlingspolitik auseinander und öffnete in seinem gleichnamigen Buch einer breiten Öffentlichkeit die Augen über dieses dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte. Ein Auszug aus dem Vorwort von Roger de Weck.

Szene aus der Verfilmung von ›Das Boot ist voll‹ von Markus Imhoof (Schweiz/BRD/Österreich 1981).
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