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Martin Walker über Krimis und das Périgord

Bruno und das Périgord: Eines kann ohne das andere gar nicht existieren. Wovon der Martin Walker inspiriert wird und wo sein eigenes Leben in das seiner Romane einfließt, davon berichtet der Autor im Gastbeitrag.
 

Foto: Klaus-Maria Einwanger / © Diogenes Verlag

Keine Frage: Bruno, Chef de police kann man sich ohne das Périgord gar nicht vorstellen. Dass er in Berlin eine Currywurst isst oder in London mit der Victoria-Line und nicht einem Citroën CV am lieu de crime erscheint, wäre absurd. Und wir wüssten, wir sind im falschen Film, wenn er seine kulinarischen Menus mit Gemüse vom Lidl und nicht aus dem eigenen Garten und vom Wochenmarkt kocht.
    Welches Dorf und welcher Markt, welcher Wein und welches Croissant, welche Freunde und Familienmitglieder aber sind es denn genau, auf denen die Welt des Polizists aus St. Louis basiert, eine Welt, die nun schon vierzehn Romane umfasst?

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Auch der Verleger liest fremd: Philipp Keel empfiehlt 10 Bücher für den Sommer

Schon zehn Jahre ist er Verleger, schon 20 Programme hat Philipp Keel herausgebracht. Dabei ist er unglaublich vielen Geschichten begegnet. Seine Neugierde und Entdeckungsfreude reicht aber noch viel weiter als das eigene Diogenes Programm.

Foto: Philipp Keel © Maurice Haas

Großer Familienroman, Anthologie, Ratgeber und Kinderbuch – eine Story aus Kopenhagen, aus New York oder Berlin: »Mit einem Buch liegen Sie immer richtig.« Selbst wenn es nicht vom Diogenes Verlag ist.
     Wir freuen uns, die persönlichen Empfehlungen unseres Verlegers vorzustellen, mit denen man sich durch jede Situation lesen kann.


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Ferien im Norden – Abkühlung ganz ohne Reisen

Angesichts der Temperaturen hierzulande zieht es uns doch eher in nördliche Gefilde. Aber ohne Stau und Flugcancelling dorthin, wie soll das gehen? Wir empfehlen: Ferien im Kopf!

Lesend kann man nahe oder ferne Länder bereisen, ohne tatsächlich längere Strecken zurückgelegt zu haben. Wir schicken euch mit der nächsten Folge unserer Ferienlektüre-Empfehlungen in den Norden, kommt einfach mit!

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Savoir-vivre: Das kann der Diogenes Verlag in Frankreich mit links – haben wir doch diese 10 Bücher im Gepäck

Werdet ihr euren Urlaub schon bald in Frankreich genießen, wisst aber noch nicht, welches Buch einzupacken ist?

Keine Angst: Wir haben eine breite Auswahl von Büchern zusammengestellt, in der ihr sicher das Richtige finden werdet. Krimifans, Kunstliebhaber:innen, Mode-Freunde aufgepasst: Hier gibt es für jeden was.

Photo by Julian Dik on Unsplash
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»Mord ist nicht die einzige Art, auf Journalisten Druck auszuüben.« Ein Interview mit Sasha Filipenko

Nach Rote Kreuze und Der ehemalige Sohn legt Sasha Filipenko mit Die Jagd einen weiteren Roman vor, in dem er abermals als mutiger Kritiker die Zustände in Russland und seinem Heimatland Belarus verhandelt. Im Diogenes Interview prangert der Autor den Umgang der Machthaber mit den Kritiker:innen des Systems an. Wir erfahren darüber hinaus, wie dieser Roman dort 2016 aufgenommen wurde und weshalb er eine ganz bestimmte Form des Erzählens gewählt hat. 

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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100 Jahre Dürrenmatt 2021. Daniel Kehlmann zum ›Stoffe-Projekt‹.

Das Stoffe-Projekt ist Friedrich Dürrenmatts großes Spätwerk. Darin verwebt er autobiographische mit philosophischen und fiktionalen Texten und Textfragmenten zu einer ganz eigenen Prosaform. Bestsellerautor Daniel Kehlmann zählt zu den Dürrenmatt-Bewunderern und berichtet in seinem Vorwort zu dem editorischen Großprojekt von seiner Faszination. »Friedrich Dürrenmatts Blick war von Anfang an aufs Große, aufs Ganze, auf die Welt gerichtet, der Begriff ›Weltliteratur‹ ist selten so passend wie bei ihm.«

Das unmögliche Buch: Über Dürrenmatts Stoffe.
Auszug aus dem Vorwort von Daniel Kehlmann.

»[...] Und dann las ich die Stoffe und geriet völlig in ihren Bann. Was Dürrenmatt hier unternommen hatte, stand quer zu allem, was zu Beginn der neunziger Jahre in der deutschen Literatur in Mode oder üblich war. Das hier war so radikal, dass – die Besprechungen von damals zeigen es – die meisten Kritiker nicht einmal erkennen konnten, dass es radikal war; sie standen vor einem Gebirge und beschwerten sich darüber, dass sie keinen Hügel, mit anderen Worten: keinen Roman, fanden. Die Stoffe sind vielleicht der schrägste und eigentümlichste Rechenschaftsbericht, den es in der deutschsprachigen Literatur je gegeben hat: ein Porträt des Künstlers als junger Mann, eingefasst in ein letztlich unmögliches Buch – ein Buch nämlich, das erzählt, was sein Autor nicht zu erzählen vermocht zu haben behauptet, also seine ›ungeschriebenen Stoffe‹: ein Buch, in dem steht, was angeblich nicht aufgeschrieben wurde.

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»Ein ganz eigenes Talent« Zum 70. Todestag von Marianne Philips am 13.5.2021

Die sensationelle Neuentdeckung des Erfolgsromans Die Beichte einer Nacht von 1930 über weibliche Identität, Moral, Wahnsinn und die Suche nach Glück ist in aller Munde – aber wer ist die Frau, die dieses autobiographisch geprägte Psychogramm schrieb? Ihre Enkelin Judith Belinfante gibt im Nachwort unter dem Titel »Ein ganz eigenes Talent« Auskunft über ein außergewöhnliches Frauenleben.

Gemälde: © Jaap Weyand
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Der Soundtrack zu Sasha Filipenkos ›Der ehemalige Sohn‹

Im Roman Der ehemalige Sohn beschreibt Sasha Filipenko die politische Starre in seinem Heimatland Belarus und das Aufbegehren der Jugend. Manchen Szenen verleiht er die passende Atmosphäre, indem er sie gleichsam mit Hintergrundmusik untermalt. Weil wir im deutschsprachigen Raum die zitierten Gedichte und Lieder nicht im Ohr haben, hat die Übersetzerin Ruth Altenhofer eine kommentierte Playlist zum Buch erstellt – von Joseph Brodsky bis zu Rock aus Belarus.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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»Natürlich war ich bei Protestmärschen in Minsk dabei.« Ein Interview mit Sasha Filipenko

Sasha Filipenkos prophetisches Debüt Der ehemalige Sohn geht in Minsk von Hand zu Hand. Der Roman über Stillstand und Aufbruch unter dem Lukaschenko-Regime. Eine junge, literarische Stimme aus Belarus.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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